Bemerkenswert

Mit dem WDR in Lippstadt unterwegs

Einmal in die Rolle der Interviewten schlüpfen und in einem fünfminütigen Fernsehbeitrag über meine Stadt berichten – mal eine ganz neue Perspektive für mich. Und eine interessante Erfahrung! Die Vorgeschichte: Vor zwei Wochen kam der WDR auf die Pressestelle der Stadt Lippstadt zu mit der Bitte, jemanden aus Lippstadt für die Nachmittagssendung „Hier und Heute“ zu empfehlen. Es sollte im Rahmen des Formats

WDR Beitrag HIER und HEUTE, Lieblingsort Lippstadt. Szene im Metzgeramtshaus. Quelle: WDR
WDR Beitrag HIER und HEUTE, Lieblingsort Lippstadt. Szene im Metzgeramtshaus. Quelle: WDR

„Lieblingsorte“  kurzfristig ein Beitrag über Lippstadt gedreht werden. Für diesen Typ Sendung werden Menschen gesucht, die aus ihrer Perspektive aus Ihrer Heimatstadt berichten und ihre persönlichen Lieblingsorte dort vorstellen. Julia Scharte und Miriam Schleifer aus dem Büro des Bürgermeisters, mit denen ich seit Monaten intensiv in einem Projekt zusammenarbeite, fragten, ob ich mir das vorstellen könne. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich zugesagt – und bin nun um eine interessante Erfahrung reicher.

WDR Sendung HIER und HEUTE vom 31.01.18. Szene im Grünen Winkel. Quelle: WDR.
WDR Sendung HIER und HEUTE Lieblingsort Lippstadt vom 31.01.18. Szene im Grünen Winkel. Quelle: WDR.

Vier Stunden Winterspaziergang durch das verregnete Lippstadt, schlammige Pfützen im Grünen Winkel und eisiger Wind in der Poststraße – und doch ist ein ganz ansehnlicher Beitrag dabei herausgekommen. Gestern auf Sendung und jetzt auch in der WDR-Mediathek zu sehen. Danke an WDR-Journalistin Sandra Jozipovic und Ihr Team, es hat Spaß gemacht!

Forum deutscher Wirtschaftsförderer (FdW) 2018: Interviews mit sechs Vortragsrednern zur Digitalisierung

Jahrelang habe ich im Auftrag des Neomedia Verlags das Forum deutscher Wirtschaftsförderer (FdW) in Berlin journalistisch begleitet. Beim FdW handelt es sich um den gemeinsamen Jahreskongress der kommunalen Spitzenverbände und des Deutschen Verbandes der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften e.V. (DVWE) – alljährlich im November in Berlin. Die inhaltliche Essenz der Veranstaltung mündete in die Winterausgabe von D’Fakto – Magazin für Wirtschaftsförderung und Standortmarketing – die ich als freie Redakteurin komplett recherchiert und getextet habe: Immer mit einer großen Titelgeschichte zum übergeordneten Thema des Kongresses, ergänzenden Interviews der Referenten und Sachberichten aus den Workshops. Die Printausgabe wurde im Anschluss an den Kongress an die teilnehmenden Wirtschaftsförderungsgesellschaften in der ganzen Republik verschickt. 2013 dann kam das Aus für die Printausgabe, jetzt wurde zumindest ein Teil davon wiederbelebt – online. Mit den sechs Referenten des 2018er Kongresses – allesamt hochkarätige Redner und Experten aus verschiedenen Bereichen – habe ich Interviews zu den Themen ihrer Vorträge geführt. Sie alle hatten zum Kongressthema „Kommunikation und Dienstleistungen im digitalen Zeitalter“ eine Menge zu sagen. Hier finden Sie die Seite mit den Interviews. Im Einzelnen habe ich gesprochen mit:

  • Dr. Stefan Franzke,  Geschäftsführer der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
  • Carolin Goßen ist Coach, Trainerin und Vortragsrednerin. Sie begleitet Menschen dabei, ihre natürlichen Talente und Stärken zu entdecken, zu entwickeln und sinnvoll einzusetzen.
  • Prof. Dr. Jutta Rump gehört seit 2007 zu den 40 führenden Köpfen des Personalwesens. Als Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Ludwigshafen und Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability beschäftigt sie sich mit Trends in der Arbeitswelt.
  • Max Hergt, Experte für die Digitale Transformation, berät Konzerne und KMUs in Bezug auf die  Herausforderungen der kommenden Jahre.
  • Dr. Michael Kopatz, als Projektleiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie forscht er zu nachhaltigen Lebensstilen und Wirtschaftsformen.
  • Philipp Riederle, 1994 geboren, produzierte bereits mit 13 Jahren Podcasts und gründete mit 15 eine eigene Firma. Als Deutschlands jüngster Unternehmensberater arbeitete er mit mehr als 400 Unternehmen an deren digitaler Kompetenz.

Hier finden Sie weitere Informationen zu meiner redaktionellen Begleitung von DFakto

Und hier finden Sie Wissenswertes zu meiner redaktionellen Arbeit als Magazinjournalistin.

 

Regelmäßige „Aktuelles“-Beiträge für Ergotherapie Gudrun Lenniger

Neues aus der Ergotherapiepraxis von Gudrun Lenniger. Foto: Pixabay
Neues aus der Ergotherapiepraxis von Gudrun Lenniger. Foto: Pixabay

Seit einigen Tagen ist sie online – die neue Webseite der Geseker Ergotherapeutin Gudrun Lenniger – nun sorge ich dafür, dass sie auch stets auf dem Laufenden bleibt. Unter der neu eingerichteten Rubrik „Aktuelles“ werde ich ab sofort einmal im Monat Neuigkeiten aus der Ergotherapiepraxis posten. Kurze Texte, die Patienten und Interessierte darüber informieren, was sich in der Praxis alles so tut: Welche Fortbildungen das Team durchläuft, welche neuen Therapiegeräte angeschafft werden, wo das Team in Zukunft Schwerpunkte seiner Arbeit setzen möchte usw. Los geht’s mit einem Bericht über eine erfolgreich durchlaufene Weiterbildung zur Dysphagie-Therapeutin in Münster. Dabei geht es um die Behandlung von Schluckstörungen, die häufig im Zusammenhang mit Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Trauma, Multipler Sklerose und Parkinson auftreten können – eine Problematik, mit der die drei engagierten Ergotherapeutinnen aus Geseke häufig konfrontiert sind und die sie jetzt noch effektiver erkennen und behandeln können.

Webtexte für die Kaufhold & Team GmbH

Kaufhold & Team bietet Coachings, Trainings und Workshops an. Foto: Pixabay
Kaufhold & Team bietet Coachings, Trainings und Workshops an. Foto: Pixabay

Die ursprünglichen Webseiten der Kaufhold & Team GmbH aus Balve waren in die Jahre gekommen – einiges hatte sich in der Zwischenzeit personell und thematisch geändert bei dem Familienunternehmen, das Coachings, Trainings und Workshops für kleine und mittelständische Unternehmen zahlreicher Branchen anbietet. Ein neues Layout musste her, aber auch eine neue Struktur und vor allem neue, aussagekräftige Texte. Bei einem Treffen in Arnsberg mit Silvia und Katharina Kaufhold und Maximilian Burchardt haben wir die neue Seitenstruktur festgelegt und sind gemeinsam die neuen Inhalte für die einzelnen Seiten durchgegangen. Meinen Auftraggebern ging es vor allem darum, darzustellen, welche Dienstleistungen ihr Coaching- und Beratungsunternehmen anbietet, wie die Vorgehensweise ist und worauf Kunden sich einstellen müssen, wenn sie mit Kaufhold & Team zusammenarbeiten. Anschließend habe ich mich um die Texte gekümmert – jetzt ist die neue Seite online.

Hier geht’s zur aktuellen Webseite von Kaufhold & Team. Und hier finden Sie Informationen über meine Arbeit als Webtexterin.

Energieaudits, Ländlicher Raum & Frauenkarrieren – Magazinbeiträge für Rathausconsult

Seit Jahren liefere ich regelmäßig Magazinbeiträge für Rathausconsult, das Magazin für kommunale Wirtschaftstätigkeit. Auch in der aktuellen Ausgabe habe ich mich wieder drei Themen gewidmet, die ich recherchiert und geschrieben habe.

Energieaudits - ein Thema für kommunale Unternehmen Foto: Pixabay
Energieaudits – ein Thema für kommunale Unternehmen Foto: Pixabay

Von der Pflicht zur Geschäftsidee – Energieaudits können Stadtwerken neue Kundenbindungsmodelle eröffnen

Industrieunternehmen machen’s genauso wie öffentliche Verwaltungen, große Mittelständler ebenso wie Konzerne: Sie nehmen ihre Energieverbräuche gründlich unter die Lupe und lassen sich am Ende eines langen Optimierungsprozesses zertifizieren. Vom Austausch der Leuchtmittel bis zur Perfektionierung der Abfallwirtschaft, von der Umstellung des Fuhrparks bis zur Modernisierung der Raumlufttechnik reicht die Palette der Möglichkeiten, Energie an allen Ecken und Enden einzusparen, die Bilanz aufzubessern und in Nachhaltigkeitsberichten mit den umgesetzten Maßnahmen zu glänzen. In Rathausconsult 4 – 18 finden Sie auf den Seiten 46 – 48 meinen Beitrag zum Thema. Hier geht’s zum pdf des Beitrags Energieaudits Rathausconsult 4-2018

 

Schöner Ausblick - aber viele Einwohner ländlicher Gebiete vermissen Infrastruktur. Foto: Pixabay
Schöner Ausblick – aber viele Einwohner ländlicher Gebiete vermissen Infrastruktur. Foto: Pixabay

Ländlicher Raum – Ideen für Kommunen

Abseits der Ballungsräume ist Deutschland ein Flächenland: Die meisten Einwohner Deutschlands leben außerhalb der Zentren in Dörfern und Kleinstädten. Über sieben Millionen sind in Orten mit bis zu 2000 Einwohnern zu Hause. Naturnah wohnen in dörflichen Strukturen ist zwar attraktiv, hat aber auch Nachteile: Weite Wege zu Schulen, Nahversorgung und Freizeiteinrichtungen, langsame Internetverbindungen, schlechte Busanbindungen und Ärztemangel trüben vielerorts die Freuden des Landlebens. In Rathausconsult 4 – 18 finden Sie auf den Seiten 26 – 28 meinen Beitrag zum Thema „Ländlicher Raum“. Und hier geht’s zum pdf des Beitrags Ländlicher Raum Rathausconsult 4-2018

 

Viele Frauen zieht es in Männerdomänen - oft haben sie mit Vorurteilen zu kämpfen. Foto: Pixabay
Viele Frauen zieht es in Männerdomänen – oft haben sie mit Vorurteilen zu kämpfen. Foto: Pixabay

Allein unter Männern – Elektrotechnik, Stadtreinigung, Handwerk – nur was für Männer? Inzwischen erobern immer mehr Frauen diese männlichen Domänen, die vielfach auch bei kommunalen Unternehmen zu finden sind.

Im Job ihren Mann stehen, das müssen oft genug auch Frauen. Erst recht, wenn Sie in solchen Berufen arbeiten, die traditionell Männersache sind. Als einzige Schülerin in der Berufsschulklasse, die einzige Frau im Team oder sogar als  Chefin von ausschließlich männlichen Mitarbeitern – das ist gar nicht so selten bei Stadtwerken, Stadtreinigung, Stadtgärtnerei oder Müllabfuhr. Wie kommunale Betriebe damit umgehen. In Rathausconsult 4 – 18 finden Sie auf den Seiten 52/53 meinen Beitrag zum Thema „Frauenkarrieren in Männerberufen“. Und hier geht’s zum pdf des Beitrags Frauen-Karrieren Rathausconsult 4-2018

Hier finden Sie weitere Informationen und Beispiele meiner Arbeit als Magazinjournalistin.

 

Neue Webseite für Getränkehandel Dick aus Geseke

Die neuen Webseiten des Dick Getränkehandels. Wladimir Dick wünschte sich aussagekräftige Texte.
Die neuen Webseiten des Dick Getränkehandels. Wladimir Dick wünschte sich neben einer schicken Optik vor allem aussagekräftige Texte.

Eine Premiere im Internet, eine neue Webpräsenz für ein altes Traditionsunternehmen? Ja, das gibt es tatsächlich noch im Jahr 2018. Dick Getränkehandel in Geseke – hervorgegangen aus dem traditionsreichen Bierverlag Kaiser – ist erstmals mit eigenen Seiten im WWW vertreten. Möglich gemacht hat das die etcetc Werbeagentur aus Geseke, mit der ich schon mehrere erfolgreiche Projekte verwirklicht habe, z.B. für die Ergotherapiepraxis Gudrun Lenniger oder Juwelier Brexel. Für Wladimir Dick, den Inhaber des gleichnamigen Getränkemarktes, ging es vor allem darum, auf den neuen Webseiten mit aussagekräftigen Texten sein breites Getränke-Sortiment zu präsentieren und seine umfangreichen Dienstleistungen – vom Lieferdienst für Firmen und Privatleute bis zur Ausstattung jeglicher Veranstaltung mit dem entsprechenden Equipment. Ob Hochzeit oder Betriebsfeier – Getränkehandel Dick ist dabei mit Sekt und Selters, Heizpilz und Theke, Geschirr, Gläsern und sogar dem passenden Kellnerteam. Nach einem persönlichen Gespräch mit Wladimir Dick entstanden in Zusammenarbeit mit der Agentur zunächst die gewünschte Struktur für die Webseite und schließlich auch die Texte mit ihren wichtigen Inhalten.

Und hier gibt’s weitere Informationen zu meiner Arbeit als Web-Texterin.

Neue Webtexte für Ergotherapie Gudrun Lenniger aus Geseke

Der Handtutor - ein neues Therapiegerät in der Ergotherapiepraxis Gudrun Lenniger.
Der Handtutor – ein neues Therapiegerät in der Ergotherapiepraxis Gudrun Lenniger.

Wenn Webseiten in die Jahre kommen, ist es wie mit abgelegten Dingen auf dem Dachboden: Man muss ab und zu einfach mal mutig entrümpeln, weil sich so einiges sammelt, was man mit der Zeit gar nicht mehr benötigt. Manches ist doppelt vorhanden, manches völlig veraltet. Und beim Trennen von Wesentlichem und Unwichtigem hilft manchmal ein kritischer Blick von außen. Den durfte ich jetzt auf die Webseite der Ergotherapiepraxis Gudrun Lenniger in Geseke werfen. Die Ergotherapeutin hat sich vor einigen Jahren selbstständig gemacht und kümmert sich mit ihren zwei Mitarbeiterinnen um Kinder und Erwachsene, die durch Krankheit, Unfall oder Behinderung Therapie benötigen. Schwerpunkte der Praxis liegen im Bereich Neurologie und Handrehabilitation. In enger Absprache mit Gudrun Lenniger habe ich mich um die Texte gekümmert, das vorhandene Material gestrafft, aktualisiert, nutzerfreundlich und vor allem suchmaschinenoptimiert umgearbeitet. Künftig soll noch ein Bereich „Aktuelles“ eingerichtet werden, da die Ergotherapeutinnen sich permanent weiterbilden und auch die Ausstattung der Praxis sich stets an aktuellen Methoden und modernen Therapiegeräten orientiert – hier möchten wir am Ball bleiben und regelmäßig darüber berichten. Der Kontakt zu Gudrun Lenniger ist übrigens über die etcetc Werbeagentur in Geseke entstanden, mit der ich seit langem vertrauensvoll zusammenarbeite. Bernd Thorwesten von etcetc hat sich um die technische und gestalterische Umsetzung der Webseite gekümmert.

Hier finden Sie weitere Informationen über meine Arbeit als Webtexterin.

Plädoyer für die Pressefreiheit – Lesung von Horst Eckert in der Gesamtschule Lippstadt

Realität und Fiktion geschickt verwoben

Düsseldorfer Politthriller-Autor Horst Eckert zu Gast in der Gesamtschule

 

Horst Eckert las im Forum der Gesamtschule aus "Wolfsspinne". Fotos: Sabine Hense-Ferch
Horst Eckert las im Forum der Gesamtschule aus „Wolfsspinne“. Fotos: Sabine Hense-Ferch

Wie die Geschichte endet, weiß jeder, der regelmäßig die Nachrichten verfolgt: In Eisenach wurden 2011 zwei Männerleichen in einem ausgebrannten Wohnmobil gefunden. Später stellt sich heraus: Die Toten waren Teil des rechtsextremistischen Terror-Trios der NSU, das Deutschland jahrelang unerkannt in Angst und Schrecken versetzt hatte. Im vergangenen Juli wird die Hauptangeklagte der NSU-Morde, Beate Zschäpe, wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Soweit die Realität. Was dem Ganzen aber voraus geht, welche offenen Fragen, Rätsel und möglichen Vertuschungsversuche die ganze Geschichte aufwirft und wie man Lücken und scheinbare Widersprüche erklären könnte, damit hat sich der Thrillerautor und frühere Fernsehjournalist Horst Eckert beschäftigt. In seinem Roman „Wolfsspinne“ hat er sich – eng angelehnt an die „echten“ Fakten der Geschichte – eine spannende Story ausgedacht, die um einen Informanten beim Verfassungsschutz kreist, der Angst hat, aus dieser Rolle nicht mehr herauszukommen. Aus „Wolfsspinne“ las Eckert jetzt vor der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule – und war schon zum zweiten Mal zu Gast im „Forum“ der Schule.

Der Autor umringt von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12.
Der Autor umringt von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12.

Der Förderverein der Schule hat diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht – und das ist inzwischen schon alljährliche Tradition. Regelmäßig organisiert der Verein Autorenlesungen für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 – und neuerdings auch der Jahrgangsstufe 12. Eckert, dessen Bücher in mehrere Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen geehrt worden sind, las nicht nur aus dem spannenden Thriller, sondern gab den Oberstufenschülern auch tiefe Einblicke in die Fakten rund um die NSU – und um ihre nach wie vor ungelösten Rätsel: Warum wurden Akten geschreddert? Wer erschoss die beiden Uwes und setzte das Wohnmobil in Brand?

Was im wirklichen Leben nie wirklich aufgeklärt wurde, das hat Horst Eckert in seinem Roman elegant gelöst – und gab den 65 jungen Zuhörern eine spannende Kostprobe davon. „Als damals die ersten Hintergründe der Taten bekannt wurden – dass da in Deutschland Migranten aus Ausländerhass getötet worden waren – da wusste ich: Das ist so ungeheuerlich, da muss ich drüber schreiben“, verriet Eckert. „Ich habe von Anfang an Zweifel an einem möglichen Selbstmord der beiden Männer gehabt. Da passen viele Fakten einfach nicht. Wer sich selbst erschießt, kann nicht anschließend noch das Wohnmobil in Brand gesetzt haben, ohne selbst Rauch einzuatmen“, so der Autor, der auf die Ungereimtheiten aufmerksam machte, vor einem Machtmissbrauch der Geheimdienste warnte und ein Plädoyer für Demokratie und Pressefreiheit hielt: „Ich habe mich bei der Recherche allein aus der Presse und aus Sachbüchern – also aus öffentlich zugänglichen Quellen – bedient. Daran sieht man, wie wichtig die Presse für eine Demokratie ist.“

Eckert las vor den Oberstufenschülern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Buch – ohne zuviel darüber zu verraten, wie die spannende Geschichte schließlich endet. Nach der Lesung stellte sich der 59-jährige Autor aus Düsseldorf Schülerfragen zum Prozess des Bücherschreibens, zur Recherche, zur Komposition von Handlungssträngen und zu den Ideen und Themen seiner anderen Romane.

Hier geht’s zu weiteren Berichten über Lesungen, beispielsweise von Susann Kreller, Aygen Celik, Gina Mayer und Horst Eckert 2017

Jetzt online: Relaunch von Lippstadt.de – die neue Webseite der Stadt Lippstadt

Lippstadt - jetzt mit neuer Webseite
Lippstadt – jetzt mit neuer Webseite. Blick aufs Holocaust-Mahnmal und die Marienkirche. Fotos: Sabine Hense-Ferch

Eines der größten Projekte seit Beginn meiner Arbeit als freie Journalistin und Texterin ist jetzt zum erfolgreichen Abschluss gekommen: Pünktlich zum heutigen 15. Oktober 2018 ist sie online gegangen, die neue Webseite der Stadt Lippstadt und der KWL GmbH! Glückwunsch zum gelungenen Relaunch von Lippstadt.de!

Seit Mitte vergangenen Jahres war ich als Texterin eingebunden in das umfangreiche Projekt.

Anfangs bestand meine Aufgabe darin, die vorhandenen Texte gründlich unter die Lupe zu nehmen, nutzerfreundlich umzuschreiben, zu aktualisieren und neu zu strukturieren. Teilweise mussten Texte ganz neu geschrieben werden, teilweise habe ich aus dem vorhandenen Material Inhalte entnommen und neu zusammengefügt. Das Problem dabei: Die Texte der „alten“ Webseite waren nicht nur zum Teil inhaltlich überholt, es gab auch Doubletten und Inhalte, die wenig anwenderfreundlich waren.

Rathausplatz Lippstadt und Blick aufs Stadtpalais (links)
Gastronomie auf dem Rathausplatz Lippstadt. Links das Stadtpalais.

Alle Inhalte waren auf die folgenden Punkte zu überprüfen: Was interessiert die Nutzer von Lippstadt.de, welche Fragen möchten die Bürger beantwortet haben? So übersichtlich wie möglich, so kurz wie nötig. Im Laufe der folgenden Monate nahm ich mir die verschiedenen Themen Schritt für Schritt vor. Stadthaus, Leben in Lippstadt, Stadtraum, Kultur und Tourismus lauteten die großen Überschriften, zu denen ich unzählige Unterseiten bearbeitete, um die Inhalte gut strukturiert aufzubereiten. Inhaltlich immer in enger Absprache mit Miriam Schleifer und Julia Scharte vom Presseamt der Stadt Lippstadt für sämtliche Themen der Stadtverwaltung, mit Carmen Harms und Lara Schwientek für die Bereiche Kultur und Tourismus. Hier hat die Stadt Lippstadt weitere Informationen zu den Hintergründen des Projekts und den Anforderungen an die neue Webseite zusammengestellt.

 

Stiftsruine Lippstadt
Alte Mauern inmitten der Stadt: Stiftsruine Lippstadt

Einige Themen habe ich ganz neu aufbereitet und zum Teil mit FAQs zu wichtigen Fragestellungen versehen. Ich habe Interviews geführt mit Bürgermeister Christof Sommer zur Stadtentwicklung, mit Fachdienstleiter Wolfgang Streblow zur Kulturentwicklung, mit der Museumsleiterin Dr. Christine Schönebeck zum Museum und mit KWL-Geschäftsführerin Carmen Harms zur Theatersanierung.

Im Laufe des Winters durchliefen die Texte die erste Korrekturphase, dann ging’s im Frühjahr und Sommer an den Aufbau der einzelnen Seiten und Unterseiten. Ich habe arbeitsteilig mit den Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Texte ins Content-Management-System Typo 3 eingepflegt, Seiten angelegt und ein Layout ausgewählt, passende Bildmotive ausgesucht und Überschriften getextet. Reichlich Arbeit, bis alles passte. Und dann ging’s noch einmal in die Korrekturschleife…

Das Metzgeramtshaus in Lippstadt.
Das Metzgeramtshaus in der Lippstädter Poststraße.

Und heute sind „wir“ online. Klasse! Ein spannendes Projekt geht (vorläufig) zu Ende. Fazit: Eine tolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen der Pressestelle und der KWL, eine vielfältige und anspruchsvolle Aufgabe, die mir großen Spaß gemacht hat und bei der ich viel gelernt habe – an technischem Know-how im Umgang mit Typo 3, aber auch inhaltlich zu den vielfältigen Themen einer Kommune.

Magazinbeitrag fürs Mittelstandsmagazin

Mittelstandsmagazin Ausgabe September 2018
Mittelstandsmagazin Ausgabe September 2018

Die deutsche Bevölkerung altert und schrumpft. Schon jetzt fehlen am Arbeitsmarkt laut Institut der deutschen Wirtschaft rund 440.000 Qualifizierte, Tendenz steigend. Viele Belegschaften sind überlastet – und die Digitalisierung stellt zusätzliche Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeiter. Arbeit 4.0: Was bringt die Zukunft in Zeiten von knappen Mitarbeiterressourcen in einer anspruchsvoller werdenden Arbeitswelt? Für das Mittelstandsmagazin, die Zeitschrift der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT), habe ich diesen doppelseitigen Beitrag zur Zukunft der Arbeit geschrieben. Die Zeitschrift erscheint sechsmal im Jahr. Zu den mehr als 100.000 Lesern pro Ausgabe zählen neben den Mitgliedern der MIT vor allem Entscheider und Meinungsbildner aus den Führungsebenen von Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie Journalisten. 2017 erfolgte ein umfassender Relaunch des Magazins.

Beitrag im Mittelstandsmagazin zur Zukunft der Arbeit.
Beitrag im Mittelstandsmagazin zur Zukunft der Arbeit.

Im Mittelstandsmagazin finden Sie meinen Beitrag auf den Seiten 10 – 12 der Septemberausgabe 2018. Hier geht’s zum Text.

Und hier finden Sie weitere Informationen und Beispiele meiner Arbeit als Magazinjournalistin.

Webtexte und Imagebroschüre für Schultes Baumaschinen

Webtexte und Imagebroschüre für Schultes Baumaschinen
Webtexte und Imagebroschüre für die Ewald Schultes Nachf. GmbH

Im Auftrag der Siegener Werbeagentur Welke Consulting Gruppe, für deren Kunden aus den verschiedensten Branchen ich seit Jahren regelmäßig Texte schreibe, habe ich jetzt diverse Texte für die Ewald Schultes Nachf. GmbH aus Siegen erstellt. Deutschlandweit gehört Schultes Baumaschinen zu den führenden Volvo Händlern für Baumaschinen und ist spezialisiert auf den Handel, die Vermietung und den Service von Volvo Baumaschinen. Neben Flyer und Brandbook habe ich die Imagebroschüre und auch einige Texte für die neue Webseite des Unternehmens geschrieben. Beim Texten der Imagebroschüre ging es darum, die Leistungen und verschiedenen Standbeine des Unternehmens ebenso darzustellen wie das Serviceversprechen und die Visionen und Werte des Unternehmens. Briefing und Entwurf der Broschüre erfolgten seitens Welke Consulting, getextet habe ich passend in das vorhandene Layout. Ähnlich bei den Webtexten im Bereich „Branchen“: Hier lautete meine Aufgabe, suchmaschinenoptimierte Webtexte (SEO-Webtexte) zu den verschiedenen industriellen Bereichen zu erstellen, in denen die Baumaschinen von Schultes zum Einsatz kommen.

Hier finden Sie weitere Informationen über meine Arbeit als SEO-Webtexterin.