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Wenn das „Taxi“ knusprige Brötchen an die Haustür bringt

Wenn das „Taxi“ knusprige Brötchen an die Haustür bringt

 

Am Anfang stand die Idee, den eigenen Verdienst mit einem Nebenjob aufzubessern: So heuerte Rainer Geck bei einem Brötchenbring-Service an. Als Franchise-Nehmer eines hessischen Unternehmens lieferte der gelernte Kaufmann und Vertriebsspezialist an den Wochenenden seinen Kunden die backfrische Ware pünktlich zum Frühstück an die Haustür. Heute ist Rainer Geck seit vielen Jahren gemeinsam mit seinem Sohn Benjamin Geck selbstständig und leitet erfolgreich das Unternehmen „Mein Brötchentaxi“. Ein Service-Unternehmen, das mehr als 3000 Stammkunden im Raum Lippstadt, Erwitte, Geseke und Teilen von Rüthen, Büren und Bad Sassendorf samstags, sonntags sowie an Feiertagen und neuerdings auch mittwochs mit frischen Baguettes, Brötchen und Croissants, Kuchen und Brot versorgt.

 

„Als ich mich vor zehn Jahren mit dem Brötchentaxi selbstständig gemacht habe, hätte ich nie gedacht, dass das mal so gut nachgefragt wird“, verrät der Sunderner, der im Raum Lippstadt viele Kunden beliefert. Um die 30 Touren fahren seine Brötchenkuriere an den Liefertagen, die knusprigen Backwaren hängen samstags bis spätestens 8 Uhr und sonntags garantiert um 9 Uhr an der Haustür. Der Sunderner Unternehmer arbeitet mit sechs ausgesuchten regionalen Bäckern zusammen, um Frische und Qualität zu gewährleisten – im Raum Lippstadt ist das die Bäckerei Biggemann. Bestellen können die Kunden bis spätestens zum Vortag per Internet, wer mag, kann auch ein Dauerabo einrichten. Im Unternehmen tätig sind neben Sohn Benjamin – der einen eigenen Vertriebsbereich in Südwestfalen hat – und den beiden Töchtern auch noch 14 weitere Mitarbeiter.
Geck achtet darauf, immer mal wieder Neues ins Angebot aufzunehmen und Back-Trends aufzuspüren. So arbeitet der pfiffige Sauerländer jetzt mit dem Backhaus Bücker aus Lippstadt-Benninghausen zusammen, das seine Ware bisher ausschließlich auf dem eigenen Hofladen oder den Wochenmärkten angeboten hat. Das Besondere an Bücker’s: Die verschiedenen Brotsorten werden mit Natursauerteig und Meersalz nach alter Tradition im Steinofen gebacken – ohne Hefe, Backmischungen und Backhilfsmittel. Neben traditionellen Brotsorten wie Ciabatta, Toast, Bauernstuten oder Vollkornbrot gibt es hier auch Früchte- und Nussbrote. Das Angebot wird durch Kuchen und anderes Gebäck ergänzt „Wir haben uns aber nicht nur wegen des Geschmacks und der guten Qualität für die Zusammenarbeit mit Bücker’s entschieden, sondern auch wegen der Möglichkeit, glutenfreie Backwaren anbieten zu können. Es gibt immer mehr Menschen mit Allergien oder Stoffwechselerkrankungen, die solche Spezialprodukte nachfragen – auch diese Klientel können wir jetzt bedienen“, freut sich Rainer Geck. “Wir bieten Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit die Gewissheit, dass sie ein sicheres Produkt konsumieren. Bei Gluten-Sensitivität lohnt es sich, Gluten aus der täglichen Ernährung zu eliminieren”.

 

Für die Weihnachtszeit hat sich Rainer Geck wieder einiges einfallen lassen. Dann bietet das Brötchentaxi auch Weihnachtsgebäck wie Plätzchen und Stollen an – so ist der nachmittägliche Adventskaffee gerettet – auch wenn man selbst keine Zeit zum Backen hat. Und geliefert wird selbstverständlich auch an den Feiertagen – nämlich an Heiligabend, am zweiten Feiertag und an Silvester.

Austausch der Wirtschaftsförderer in Berlin

Ein wichtiger Termin im Jahr ist für meine redaktionelle Arbeit stets das Forum Deutscher Wirtschaftsförderer (FdW) in Berlin – dieses Jahr war ich zum sechsten Mal für meinen Verlagspartner D’Fakto und den Neomedia Verlag dabei. Am 14. und 15. November 2013 stand der Kongress, der von 250 Wirtschaftsförderern aus der ganzen Republik besucht wurde, ganz im Zeichen von Veränderungen: „Innovation in Köpfen, Prozessen und Projekten – Garant für den Erfolg von Wirtschaftsförderung?“ lautete die provokante Fragestellung, die von den Vorträgen im Plenum und den Workshops in kleinerer Runde mit Leben gefüllt wurde.

Der zweitägige Kongress fand im dbb-Forum in Berlin-Mitte statt. Foto: Sabine Hense-Ferch
Der zweitägige Kongress fand im dbb-Forum in Berlin-Mitte statt. Foto: Sabine Hense-Ferch

Dr. Thomas Robbers als Vorsitzender des DVWE und Ralf Meurer – Vorsitzender der Fachkommission Wirtschaftsförderung des Deutschen Städtetags – moderierten das zweitägige Programm und führten im Wechselspiel durch die Veranstaltung. Erstmals waren gleich mehrere Psychologen und Pädagogen als Vortragsredner eingeladen worden, die es schafften, ihre Inhalte nicht nur unterhaltsam zu präsentieren, sondern vor allem Einblicke in die verborgene Welt in unseren Köpfen zu geben und zu zeigen, wie Veränderungs– und Innovationsprozesse tatsächlich funktionieren und wie man es als Wirtschaftsförderer und damit Leiter eines Teams schaffen kann, dass Veränderung auch in der eigenen Mannschaft gelingt.

 

 

Vor Ort: FdW-Forum am 14. und 15. November in Berlin

Ich berichte vom Forum Deutscher Wirtschaftsförderer am 14. und 15. November in Berlin.
Ich berichte vom Forum Deutscher Wirtschaftsförderer am 14. und 15. November in Berlin.

Für D’Fakto, Magazin für Wirtschaftsförderung und Standortmarketing, berichte ich exklusiv vom Forum Deutscher Wirtschaftsförderer am 14. und 15. November in Berlin. Das Thema lautet in diesem Jahr„Innovation in Köpfen, Prozessen und Projekten – Garant für den Erfolg von Wirtschaftsförderung?“  Die wichtigsten Aspekte des Leit-Themas werden bei dem Kongress im Rahmen zahlreicher Vorträge erörtert und mit guten Beispielen aus allen Teilen Deutschlands im Workshop-Programm ergänzt. Auch 2013 wird der zweitägige Kongress wieder im dbb-Forum in der Friedrichstraße stattfinden, für die Abendveranstaltung nach dem ersten Kongresstag ist die Malzfabrik in der Bessemerstraße eingeplant. Hier gibt es Einzelheiten zum Programm des FdW-Kongresses 2013.

 

Betriebswirtschaftliche Lösungen für kleine Mittelständler – ein Interview mit Helmut Steltemeier

Der folgende Text ging als Pressemitteilung an einen Verteiler von rund 60 regionalen Medien und mehr als 50 Fachmagazine für Steuerberater. Hier finden Sie mehr zu meinen Angeboten im Bereich Texte für Unternehmen in punkto PR- und Pressearbeit.

Partner auf Augenhöhe:

Betriebswirtschaftliche Lösungen für kleine Mittelständler

Handwerksbetriebe können mit wenig Aufwand ihr Unternehmen betriebswirtschaftlich voranbringen. Davon ist Helmut Steltemeier als Mittelstandsberater überzeugt. Ein Interview mit dem Lippstädter Steuerfachmann und Rechts- und Bankenkenner über die Probleme von Kleinbetrieben und die Lösungen, die er ihnen bietet.

Als Zielgruppe Handwerksbetriebe fest im Blick: Der Lippstädter Steuerberater Helmut Steltemeier hat sich als Mittelstandsberater selbstständig gemacht.
Als Zielgruppe Handwerksbetriebe fest im Blick: Der Lippstädter Steuerberater Helmut Steltemeier hat sich als Mittelstandsberater selbstständig gemacht.

Herr Steltemeier, Sie plädieren für eine „Betriebswirtschaft für Menschen“. Was meinen Sie eigentlich damit?
Steltemeier: Ich meine damit eine Betriebswirtschaft, die verstanden wird, die beim kleinen Mittelstand ankommt und dort für die Unternehmenssteuerung laufend genutzt werden kann. Schauen Sie: Meine Zielgruppe sind die kleinen Mittelständler mit bis zu zehn Mitarbeitern, beispielsweise Handwerksbetriebe. Von denen gibt es rund 2,7 Millionen Betriebe in Deutschland und die brauchen einfache, verständliche Lösungen, um ihre laufenden Geschäfte besser zu kontrollieren. Für diese Zielgruppe gibt es bisher zu wenige passende Angebote, diese Lücke möchte ich schließen. Ein Handwerksmeister versteht viel von seinem Fach, aber nebenbei muss er auch sein Unternehmen führen und betriebswirtschaftliche Entscheidungen treffen. Dafür vermittle ich ihm das nötige Rüstzeug. Und zwar einfach, verständlich und preiswert. Einfach, denn ich nehme die Zahlen aus Bilanzen und Buchführung, die sowieso vorhanden sind. Verständlich – viele Berater reden für Kunden unverständlich, das ist bei mir nicht so. Und das zu einem Preis, den auch ein kleines mittelständisches Unternehmen bezahlen kann.
Das heißt, Sie bieten so eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Wie gehen Sie vor?
Steltemeier: Stimmt. Mit Hilfestellung geht vieles leichter. Und der Unternehmer entdeckt im Gespräch häufig nicht nur Defizite, sondern auch neue Potenziale. Als Einstieg besprechen wir das Geschäftsmodell des Unternehmens, den Leitfaden, nach dem gehandelt wird. Dann schaue ich mir natürlich die Zahlen an, um das Controlling zu vervollständigen: Ich werfe einen Blick auf die letzten drei Bilanzen und erstelle eine Analyse – das ist zunächst mal kostenfrei. Kommt es dann zum Auftrag, dann kümmere ich mich um die Erfolgs-, Finanz- und Unternehmensplanung, indem ich jeden Monat die Daten erfasse und abgleiche. Ich interpretiere die Daten, rede mit dem Kunden darüber, bis dieser ein besseres Gefühl für diese Hilfe bei der Steuerung seines Unternehmens bekommt. Das Ergebnis meiner Beratung ist eine verständliche Betriebswirtschaft.

Helmut Steltemeier bietet die betriebswirtschaftliche Optimierung von kleinen Betrieben.
Helmut Steltemeiers Angebot umfasst die betriebswirtschaftliche Optimierung von kleinen Betrieben.

Und der große Vorteil für Ihre Kunden?
Steltemeier: Zunächst mal haben meine Kunden einen kompetenten Gesprächs- und Beratungspartner auf Augenhöhe, mit dem sie ihre Unternehmensplanung besprechen können und der sie in allen Fragen des Unternehmensalltags begleitet. Man bekommt ein besseres Gefühl für die eigenen Zahlen, lernt die Zahlen zu interpretieren und erkennt, wo etwas zu optimieren ist. Ein ganz zentraler Vorteil ist aber, dass mit der Einführung eines Risikomanagements das Unternehmen ein Frühwarnsystem erhält, das künftige Risiken rechtzeitig erkennen hilft. So ist auch die Finanzierung des Unternehmens besser gesichert. Denn zusammen mit der Ertragsplanung verbessert sich automatisch auch das Rating bei der Hausbank. Und das wiederum hat einen angenehmen Nebeneffekt: Der Zinssatz für Kontokorrent und künftige Kredite für Investitionen wird günstiger. Und das bedeutet bares Geld.
Eine persönliche Frage: Sie waren jahrelang als Steuerberater tätig, haben Zusatzqualifikationen zum Rechtsbeistand und Rating Advisor. Seit 2012 sind sie im Ruhestand. Dann haben Sie sich – mit 65 Jahren – noch einmal selbstständig gemacht. Warum ?
Steltemeier: Ganz einfach: Weil ich genau das kann, was ich jetzt mache und mir der Mittelstand wichtig ist. Ich bin davon überzeugt, dass viele Steuerberater mit dem Thema der betriebswirtschaftlichen Beratung nicht richtig umgehen. Obwohl sie einen guten Zugang zum Markt haben, das Vertrauen ihrer Auftraggeber und es – nicht zuletzt wegen Basel II – auch eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit dafür gibt. Viele meiner Kollegen sind aber zu sehr damit beschäftigt, die Ungereimtheiten und Verrücktheiten der Steuergesetze umzusetzen und ihren Mandanten dabei zu helfen, damit einigermaßen gut zurechtzukommen. Gut ausgelastet ist da kaum noch Kapazität frei für die Entwicklung von betriebswirtschaftlichen Lösungen, die auf den kleinen Mittelstand zugeschnitten sind. Diese Lücke in der betriebswirtschaftlichen Beratung ist mir wichtig – und die möchte ich schließen. Seit vielen Jahren bin ich Steuerberater, zugelassener Rechtsbeistand für bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht und habe mit 59 Jahren meine Qualifikation als „Rating Advisor“ erworben, um zu verstehen, „wie Banken ticken“. Ich meine, das ist eine Mischung, mit der man eine Menge anfangen kann. Dieses Potenzial lasse ich nicht einfach brach liegen.

Kasten:
Zur Person
Helmut Steltemeier (66) ist Steuerberater, zugelassener Rechtsbeistand für bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht und Rating Advisor. 2012 hat er – nach seinem Ausscheiden aus einer Lippstädter Steuerberatungskanzlei – die „beratungMittelstand“ gegründet. Mit seinem Unternehmen spricht er kleine Mittelständler an, die er betriebswirtschaftlich beraten möchte. In seiner Freizeit treibt der verheiratete Vater von vier erwachsenen Kindern leidenschaftlich Sport und kümmert sich ehrenamtlich um benachteiligte Jugendliche. Sein Credo: „Ich habe viel bekommen in meinem Leben und will davon etwas zurückgeben. Unsere Kinder und Enkel sollen auch die Chance auf ein gutes Leben haben“.

 

Im Partnerlook mit dem Vierbeiner

Design für Hund & Frauchen: Andrea Heumüller aus Lippstadt fertigt ausgefallene Accessoires

Andrea Heumüller ist eine Frau, die schöne Dinge mag. Ungewöhnliche Accessoires, modische Alltagsgegenstände mit dem gewissen Extra. Und sie liebt ihre Hunde – Leni und Simon. Aus dem Impuls heraus, ihrem damals vierjährigen Cavalier-Spaniel Leni 2009 eine neue Leine zu kaufen, entstand die Idee, selbst das modische Teil für den Hund zu nähen. Aus den ersten Entwürfen entstanden ganze Kollektionen: Leinen und Halsbänder für die Vierbeiner – als Gegenstücke passend zu Tasche und Portmonee des Frauchens. Heute verkauft Andrea Heumüller unter dem Label LADY DOG ihre schönsten Stücke in ganz Europa, Japan und den USA, lässt im In- und Ausland fertigen.

Andrea und Leni
Andrea Heumüller mit ihrem Spaniel Leni
Foto: Heumüller

Pfiffige Ideen für den Hund…

„Als ich Leni vor einigen Jahren eine neue Leine kaufen wollte, hatte ich diesen Gedanken, der mich seitdem nicht mehr losließ. Im Fachhandel fand ich einfach nichts, was mir wirklich gefiel – oder zu Leni passte“, erinnert sich Andrea Heumüller. „Hundeleinen und Halsbänder müssen doch nicht gleich langweilig sein, auch wenn sie zweckmäßig und pflegeleicht sind. Warum kann es in diesem Bereich eigentlich keine Individualität geben, warum kein modisches Zubehör, das auch zum Typ des Hundes passt?“

…und passende Gegenstücke fürs Frauchen

Gedacht, getan. Die gelernte Bankkauffrau aus Lippstadt setzte sich an die Nähmaschine und legte los. Irgendwann waren ihre ersten Entwürfe fertig: Leinen und Halsbänder aus Leder mit Tierfellimitat im Zebralook, hochwertig gearbeitet. Andrea Heumüllers Prototypen kamen im Bekanntenkreis der Hundefreundin so gut an, dass sie weiterhin ihre Fantasie spielen ließ: Leinen und Halsbänder mit abknöpfbaren und austauschbaren Filzblümchen, Variationen von Halsbändern in farbigem Leder, zum Teil mit eingearbeiteten Ringen und Nieten. Und für Frauchen die passenden Gegenstücke: Eine Tasche für den Gürtel im gleichen Design, eine Umhängetasche mit viel Raum fürs Leckerli, Schlüssel und Plastikbeutelchen und für das Handy. „All die Dinge, die man immer dabei haben muss, wenn man Gassi geht. Warum soll das Design nicht aufeinander abgestimmt sein, damit man sieht, dass Frauchen und Hund zusammengehören?“ Und so spazieren Andrea Heumüller und Leni fortan nur noch im Partnerlook durch die Straßen Lippstadts. Nicht nur die Umhängetasche passend zu Lenis Geschirrchen und Leine, sondern irgendwann auch Schlüsselanhänger und Portmonee – eben alles, was frau zum promenieren so braucht. Echte Hingucker, auf die sie häufig angesprochen wird.

Andrea mit Simon
Immer passend ausgestattet: Die Designerin und ihr Hund. Foto: Heiner Bergmann

Kreationen für modebewusste Frauen

Eine Geschäftsidee war geboren: „Ich möchte mit einen Kreationen vor allem die modebewussten Frauen ansprechen. Frauen, die Sinn für ausgefallene Dinge haben, die es mögen, wenn man sich nach ihnen umdreht“, so Andrea Heumüller, die sich darüber freut, dass ihre extravaganten Entwürfe so gut von der Kundschaft angenommen werden. Sie das Unternehmen „LADY DOG Design für Hund & Frauchen“ und vertrieb ihre Kreationen zunächst selbst per Internet. Über die Konsumgütermesse Ambiente, bei der sie 2012 und 2013 den Wettbewerb der Nachwuchsaussteller gewann, bekam sie den Kontakt zum Versandhandel Ars Habitandi, das demnächst exklusiv in Deutschland ihre Produkte vertreibt. „Außerdem habe ich den Kontakt zu einer japanischen Agentin erhalten. Demnächst entstehen LADY DOG Onlinestores in Tokio und Osaka“, freut sich Andrea Heumüller.

Qualität ist besonders wichtig

Ihre Kollektionen lässt sie inzwischen im In- und Ausland nähen, Qualität ist ihr besonders wichtig: „Alle Materialien sind sehr robust, pflegeleicht und waschbar. Die Produkte sind hochwertig verarbeitet, wir verwenden nur feinstes Rindernappa, das Leder wird beim Nähen gebugt, so dass keine Kante doppelt liegt, alle verwendeten Stoffe sind aufs Äußerste strapazierfähig“. Auch bei den Metallteilen wie Schließen, Ringen und Nieten legt die Designerin großen Wert auf Qualität, einige der Zubehörteile importiert sie sogar direkt aus dem Ausland.

Andrea Heumüller und Hund
Andrea Heumüller mit ihrem Hund Simon. Foto: Heiner Bergmann

Immer wieder neue Kollektionen

Andrea Heumüller sprudelt nur so vor Ideen, alle paar Monate entstehen neue Kollektionen. Dann setzt die 41-jährige sich auch selbst noch an die Nähmaschine: „Ich fertige die Prototypen meiner Accessoires selbst und probiere auch ungewöhnliche Details mit pinkfarbenem Leder, Holz- und Glasperlen aus. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“. Andrea Heumüller spricht übrigens nicht nur Frauen mit ihren extravaganten Entwürfen an: „Das ist doch auch eine wunderbare Geschenkidee, wenn ER ein Geschenk für seine hundebegeisterte und modebewusste SIE sucht, oder?“

Wohnmanufaktur Lignatus: Wohnträume erfüllen

„Wohnträume gestalten“ – so lautet das aktuelle Motto der 6. Lignatus-Handwerkertage am Wochenende 23. und 24. Februar. Wenn sich die Werkstätten der Langenberger Wohnmanufaktur Lignatus für ein Wochenende in einen kreativen Showroom für schönes Wohnen verwandeln, herrscht eine ganz besondere Atmosphäre: Außergewöhnliche Einzelobjekte werden hier ebenso präsentiert wie komplette Räume oder Teilräume mit ganzheitlichen modernen Lösungen und pfiffigen Details. Auf der Hausmesse werden nicht nur eigene Stücke der Langenberger Möbeltischlerei ausgestellt sein, sondern auch die von einem guten Dutzend Ausstellungspartner anderer Gewerke: Vom eleganten Bad bis zur Tischlerküche, vom atmungsaktiven Wandputz bis zum hochmodernen Heimkino reicht die Bandbreite. Übrigens: Lignatus gehört seit mehr als einem Jahr zu meinen Kunden und ich habe – wie im vergangenen Jahr – die Pressearbeit für die Veranstaltung übernommen.