Pressearbeit für den Förderverein der Gesamtschule Lippstadt

Seit einigen Jahren arbeite ich ehrenamtlich für den Förderverein der Gesamtschule Lippstadt – in der ersten Zeit habe ich den Aufbau der Schulbibliothek unterstützt und seit einigen Jahren organisiere ich Lesungen für die Schülerinnen und Schüler der jeweils achten und zwölften Jahrgänge. Ich wähle die Autoren aus, spreche Termine ab und lade sie ein, kümmere mich um die gesamte Abwicklung, schreiben einen Bericht für die Presse und erlebe immer wieder spannende Vormittage mit renommierten Autorinnen und Autoren in der Schule. In diesem Jahr waren die Bochumerin Sarah Meyer-Dietrich und die Kölnerin Ute Wegmann zu Gast. Hier folgen die Berichte zu den Lesungen.

Episoden auf dem Bahnhof

Autorin Sarah Meyer-Dietrich liest vor Oberstufenschülern der Gesamtschule

Sarah Meyer-Dietrich zu Gast in der Gesamtschule. Fotos: Sabine Hense-Ferch

Sie schreibt, seit sie schreiben kann: Romane, Geschichte, Gedichte, Briefe und Zeitungsartikel. „Viele Geschichten und einige Romane habe ich nie veröffentlicht, sie liegen in der Schublade – eigentlich zu Recht“ verriet Sarah Mayer-Dietrich schmunzelnd ihrem Publikum. Die Schriftstellerin, die eigentlich Dr. Sarah Malers heißt, war bei den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule zu Gast. Auf Einladung des Fördervereins war die 39-Jährige Bochumerin nach Lippstadt gekommen, um aus ihrem Episodenroman „Immer muss man mit Stellwerksbränden, Streiks und Tagebrüchen rechnen“ zu lesen, der von einer jungen Frau handelt, die mit der Bahn unterwegs ist und während ihrer Reise die unterschiedlichsten Typen kennenlernt: Eine Abiturientin, die sich in dem Sommer zwischen Schule und Studium in Ole verliebt, mit dem sie 13 Jahre lang zur Schule gegangen war und nun – da beide in unterschiedlichen Städten studieren – eine schwierige Fernbeziehung wagt. Oder das Mädchen, das erst als Jugendliche erfährt, dass es adoptiert ist. Den Eltern, die sie nur noch „die Menschen, die keine Eltern sind“, nennt, kann sie die Lüge nicht verzeihen, eine geplante Aussprache mit der leiblichen Mutter im Bahnhofscafé scheitert zunächst. Sie findet erst dann statt, als die Tochter wegen ihrer Magersucht im Krankenhaus landet. Immer findet Sarah Meyer-Dietrich schöne poetische Worte und Beschreibungen, spielt sie mit Worten und Formulierungen. Manches nennt sie bewusst nicht beim Namen, überlässt der Fantasie ihrer Zuhörer und Leser die Deutung. Überhaupt gehen ihren Protagonisten manchmal seltsame Dinge durch den Kopf. Und bei einigen Gedanken, die Meyer-Dietrich beschreibt, erkennen die Schülerinnen und Schüler sich selbst wieder.

Die preisgekrönte Schriftstellerin war aus Bochum angereist.

Die Autorin, promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, verriet eine Menge über ihre Arbeit als Schriftstellerin und Leiterin von Schreibwerkstätten – und die Oberstufenschüler dankten es ihr mit vielen Fragen zu ihrer Arbeit und großem Interesse. Der Förderverein der Schule hatte diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht. Meyer-Dietrich, deren Bücher mit mehreren Literaturpreisen geehrt worden sind, las vor den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Episodenroman und dazu noch Ausschnitte aus einer Kurzgeschichte, die sie für eine Literaturzeitschrift geschrieben hatte. Während und nach der Lesung beantwortete die 39-jährige Schriftstellerin Schülerfragen und sprach auch sehr offen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Arbeit als Autorin.  Woher sie ihre Ideen nehme und welche Themen ihr die liebsten seien, wollten die Schüler wissen, ob sie vom Schreiben leben könne und ob sie immer schon gewusst habe, dass sie eines Tages Bücher schreiben werde.

Ein Tabu zum Thema gemacht

 Kölner Autorin Ute Wegmann zu Gast im „Forum“ der Gesamtschule

Ute Wegmann las aus ihrem Jugendroman „Never alone“.

Da sind die vier Jungs Florian, Johann, Marc und Nick. Romanfiguren wie aus dem richtigen Leben, allesamt dicke Freunde und „kurz vor“ 16 Jahre alt. Jeder hat so seine Probleme: Marc wird von der Freundin verlassen und ist völlig gefrustet, Florian lebt allein mit seiner Mutter, weil der Vater eine neue Liebe gefunden hat, Nicks Vater wiederum wird im Laufe des Romans einen tödlichen Autounfall erleiden. Die eigentliche Story aber dreht sich um Sex. Das jedenfalls kündigt die prämierte Kinder- und Jugendbuchautorin Ute Wegmann schon zu Beginn ihrer Lesung in der Gesamtschule an.

Um die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 gleich in gespielter Sorge zu fragen: „Ihr seid doch schon 14, oder?“ Zwar konnten das nicht alle Zuhörerinnen und Zuhörer bejahen, doch es tat der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Während der Lesung waren die Achtklässler mucksmäuschenstill. Nicht nur wegen der skandalösen Ankündigung der Kölnerin, die auf Einladung des Fördervereins der Gesamtschule Lippstadt, der diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ initiiert hatte, gekommen war, sondern auch, weil im Laufe der Geschichte des Jugendromans „Never alone“ ein ungeheuerliches Tabu zum Thema gemacht wird. Es sorgt für atemlose, gebannte Stille: Johann – der vierte im Bunde – nämlich wird von einer viel älteren Frau verführt, für deren Sohn er den Babysitter spielt. Ein Thema, über das in der Gesellschaft selten gesprochen wird und das dennoch – im Falle des Romans – auf  wahre Geschehnisse zurückgeht. Denn, so verrät die Autorin während der Lesepausen, eine solche Geschichte sei einigen jungen Männern, die sie persönlich kenne, tatsächlich passiert.

Für die Jugendlichen harter Tobak, den die sympathische Autorin aber so einfühlsam präsentierte, dass jeder aus dem Publikum mit Johann und seinen wechselnden Gefühlen mitfieberte. Erst flüchtet der vor den Zudringlichkeiten, dann befürchtet er, eine gute Gelegenheit verpasst zu haben. Wie die Geschichte im Detail weitergeht, erfahren die Schülerinnen und Schüler zwar während der Lesung nicht, dafür lässt ein kurzer Abschnitt aus dem letzten Kapitel erahnen, was im Laufe der Geschichte noch alles passieren wird.

Die Lesepausen zwischen einzelnen Kapiteln leitet Ute Wegmann mit Musik ein – für viele der jungen Zuhörerinnen und Zuhörer eine willkommene Gelegenheit, erst einmal ein wenig Luft zu holen und durchzuatmen. Diese Lesepausen bieten dann auch eine gute Möglichkeit, andere Themen anzuschneiden und ein wenig miteinander zu plaudern: Über den Beruf der Autorin oder die Arbeit als Regisseurin der „Lach- und Sachgeschichten“ mit der Maus und als Radiomoderatorin beim Deutschlandfunk. Woher sie denn ihre Ideen nehme und welche Bücher sie selbst gern lese, wollten die Jugendlichen von Ute Wegmann wissen. Was sie als Autorin üblicherweise an einem Buch verdiene und wieviele Stunden am Tag sie schreibe (Antwort: „Ein paar Stunden am Morgen – da kommen einem die besten Ideen“). Und welches ihrer Bücher ein Bestseller geworden sei (Antwort: Wegmanns Roman „Sandalenwetter“ hat  es sogar in die Liste der empfohlenen Schulbuchlektüren geschafft).

Schließlich gibt die Kölner Schriftstellerin den Gesamtschülern noch einen guten Rat mit auf den Weg: „Man muss kein Buch zu Ende lesen. Bei manchen Büchern weiß man schon nach ein paar Seiten, dass sie nichts taugen“. Wer aus dem Publikum auf die Bücher von Ute Wegmann neugierig geworden war, wird in nächster Zeit Gelegenheit haben, mehr von ihr zu lesen. Die sympathische 60-Jährige schenkte den Jugendlichen nämlich zwei Romane für ihre „Leselounge“. Die Mediothek der Gesamtschule, von den Schülern „Leselounge“ getauft, ist ebenfalls ein Projekt des Fördervereins und wird von Eltern und Lehrern ehrenamtlich betreut.

Und hier finden Sie weitere Berichte von Lesungen, die ich ehrenamtlich betreut habe:

Und hier finden Sie weitere Informationen über meine Arbeit als Texterin von Pressemitteilungen

Gastbeitrag für SCRIBERSHUB – Meine 7 Must-haves für professionelle Blogtexte

Foto: Redaktion-Lippstadt.de

Warum es sich für Firmen lohnt, bei Blogbeiträgen auf Profi-Texter zu setzen lautet die Unterzeile meines Gastbeitrags, den ich für Sabine Fäth von Scribershub geschrieben habe. Scribershub vermittelt Texter und Autoren an Auftraggeber und Projekte und ich habe über diese Plattform in der Vergangenheit auch schon den einen oder anderen Auftrag erhalten. Im Blog von Scribershub haben Journalisten und Texter die Möglichkeit, über sich und ihr Geschäftsmodell zu schreiben und Tipps an Auftraggeber weiterzugeben. Ich habe meine persönlichen 7 Must-haves für professionelle Blogbeiträge und SEO-Texte erläutert. Denn: Die Anforderungen an einen guten Webtext machen das Erstellen von SEO-Texten – egal ob für Webseite, Blogartikel oder XING-Portfolio – zu einer wirklichen Herausforderung.  Wesentliche Suchbegriffe und Keywords integrieren, einen klaren Textaufbau schaffen, so kurz wie nötig und dennoch verständlich zu formulieren, an prägnanten Stellen Links einbauen und ganz einzigartige Texte zu schreiben – das ist schon eine besondere Aufgabe. Deshalb sind Unternehmen gut beraten, für das Texten von Websites, Blogartikeln und Unternehmensprofilen für die Sozialen Medien und für Unternehmensnetzwerke auf Profitexter zu setzen.

Hier finden Sie weitere Informationen über meine Arbeit im Bereich SEO-Webtexte, Blogbeiträge und Social Media.

Und hier finden Sie meine jüngsten Referenzen aus diesem Themenspektrum:

Lassen Sie sich XING-Business Page und XING Portfolio professionell schreiben

Die neue Webseite steht, im schicken Design, übersichtlich, informativ. Was jetzt fehlt, um als regionales Unternehmen im Internet noch sichtbarer zu werden: Ein Redaktionsplan und gute Texte für den Unternehmensblog und die Sozialen Medien wie Facebook und XING. So entsteht Nähe zu Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten – und Bewerbern. Denn Unternehmen, die anderen einen Blick hinter die eigenen Kulissen gewähren, gewinnen viel: Sie bauen ganz nebenbei ein Image auf und können sich als attraktiver Arbeitgeber in der Region positionieren. Immer mehr Unternehmen haben das erkannt und setzen auf professionelle Unterstützung bei ihren Auftritten – zum Beispiel auf XING. Sie suchen Unterstützung bei einem aussagekräftigen XING-Portfolio, einer professionell geschriebenen XING-Unternehmensseite oder einer XING-Business Page? Dann lassen Sie uns miteinander reden. 

Weiterbildung: Suchmaschinenoptimiert Texten

Weiterbildung: SEO-Texten fürs Internet

Wie schreibt man die perfekten Texte fürs Internet? Welche Schräubchen lassen sich drehen, um Webtexte noch besser für die Suchmaschinen zu optimieren? Mit dieser Thematik beschäftigte sich ein Tagesseminar, das ich jetzt in Düsseldorf beim Journalistenzentrum Wirtschaft und Verwaltung in Kooperation mit dem Deutschen Journalisten Verband NRW besucht habe. Weiterbildung ist auch für freie Journalisten und Texter wichtig – und ist gerade im Bereich des Onlinetextens ein Muss, weil sich hier die Dinge besonders schnell weiterentwickeln. Unter Leitung von Online-Experte Mo Sauer habe ich mich gemeinsam mit zehn Kolleginnen und Kollegen auf den neuesten Stand bringen lassen. Ein spannender Tag mit vielen neuen Erkenntnissen, Eindrücken und Bekanntschaften! Hier geht’s zur  Teilnahmebescheinigung Weiterbildung SEO

Und hier finden Sie Informationen zu und aktuelle Beispiele meiner Arbeit als Texterin von suchmaschinenoptimierten Webtexten.

Plädoyer für die Pressefreiheit – Lesung von Horst Eckert in der Gesamtschule Lippstadt

Realität und Fiktion geschickt verwoben

Düsseldorfer Politthriller-Autor Horst Eckert zu Gast in der Gesamtschule

 

Horst Eckert las im Forum der Gesamtschule aus "Wolfsspinne". Fotos: Sabine Hense-Ferch
Horst Eckert las im Forum der Gesamtschule aus „Wolfsspinne“. Fotos: Sabine Hense-Ferch

Wie die Geschichte endet, weiß jeder, der regelmäßig die Nachrichten verfolgt: In Eisenach wurden 2011 zwei Männerleichen in einem ausgebrannten Wohnmobil gefunden. Später stellt sich heraus: Die Toten waren Teil des rechtsextremistischen Terror-Trios der NSU, das Deutschland jahrelang unerkannt in Angst und Schrecken versetzt hatte. Im vergangenen Juli wird die Hauptangeklagte der NSU-Morde, Beate Zschäpe, wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Soweit die Realität. Was dem Ganzen aber voraus geht, welche offenen Fragen, Rätsel und möglichen Vertuschungsversuche die ganze Geschichte aufwirft und wie man Lücken und scheinbare Widersprüche erklären könnte, damit hat sich der Thrillerautor und frühere Fernsehjournalist Horst Eckert beschäftigt. In seinem Roman „Wolfsspinne“ hat er sich – eng angelehnt an die „echten“ Fakten der Geschichte – eine spannende Story ausgedacht, die um einen Informanten beim Verfassungsschutz kreist, der Angst hat, aus dieser Rolle nicht mehr herauszukommen. Aus „Wolfsspinne“ las Eckert jetzt vor der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule – und war schon zum zweiten Mal zu Gast im „Forum“ der Schule.

Der Autor umringt von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12.
Der Autor umringt von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12.

Der Förderverein der Schule hat diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht – und das ist inzwischen schon alljährliche Tradition. Regelmäßig organisiert der Verein Autorenlesungen für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 – und neuerdings auch der Jahrgangsstufe 12. Eckert, dessen Bücher in mehrere Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen geehrt worden sind, las nicht nur aus dem spannenden Thriller, sondern gab den Oberstufenschülern auch tiefe Einblicke in die Fakten rund um die NSU – und um ihre nach wie vor ungelösten Rätsel: Warum wurden Akten geschreddert? Wer erschoss die beiden Uwes und setzte das Wohnmobil in Brand?

Was im wirklichen Leben nie wirklich aufgeklärt wurde, das hat Horst Eckert in seinem Roman elegant gelöst – und gab den 65 jungen Zuhörern eine spannende Kostprobe davon. „Als damals die ersten Hintergründe der Taten bekannt wurden – dass da in Deutschland Migranten aus Ausländerhass getötet worden waren – da wusste ich: Das ist so ungeheuerlich, da muss ich drüber schreiben“, verriet Eckert. „Ich habe von Anfang an Zweifel an einem möglichen Selbstmord der beiden Männer gehabt. Da passen viele Fakten einfach nicht. Wer sich selbst erschießt, kann nicht anschließend noch das Wohnmobil in Brand gesetzt haben, ohne selbst Rauch einzuatmen“, so der Autor, der auf die Ungereimtheiten aufmerksam machte, vor einem Machtmissbrauch der Geheimdienste warnte und ein Plädoyer für Demokratie und Pressefreiheit hielt: „Ich habe mich bei der Recherche allein aus der Presse und aus Sachbüchern – also aus öffentlich zugänglichen Quellen – bedient. Daran sieht man, wie wichtig die Presse für eine Demokratie ist.“

Eckert las vor den Oberstufenschülern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Buch – ohne zuviel darüber zu verraten, wie die spannende Geschichte schließlich endet. Nach der Lesung stellte sich der 59-jährige Autor aus Düsseldorf Schülerfragen zum Prozess des Bücherschreibens, zur Recherche, zur Komposition von Handlungssträngen und zu den Ideen und Themen seiner anderen Romane.

Hier geht’s zu weiteren Berichten über Lesungen, beispielsweise von Susann Kreller, Aygen Celik, Gina Mayer und Horst Eckert 2017

Wettbewerbsbeitrag für Falkenstein Bauunternehmung GmbH aus Lippstadt

Hannelore Mühlbauer-Stripling (Mitte) in ihrem kleinen Garten mit Claudia Falkenstein und Thomas Rowlin von der Bauunternehmung Falkenstein. Fotos: Redaktion-Lippstadt.de Sabine Hense-Ferch
Hannelore Mühlbauer-Stripling (Mitte) in ihrem kleinen Garten mit Claudia Falkenstein und Thomas Rowlin von der Bauunternehmung Falkenstein. Fotos: Redaktion-Lippstadt.de Sabine Hense-Ferch

„Für diesen Moment geben wir alles“ lautet der Titel eines Wettbewerbs im Rahmen des „Tags des Handwerks“ am 15. September 2018, initiiert vom Deutschen Handwerkskammertag. Gefordert ist ein Wettbewerbsbeitrag, der in 400 Worten einen Moment festhält, der aus Sicht eines Bauunternehmens oder Handwerkers von einem ganz persönlichen Highlight im Handwerk berichtet und in der kurzen Geschichte samt Bildern erzählt, für welchen Moment diese Handwerker alles geben. Für meinen Kunden, das Bauunternehmen Falkenstein aus Lippstadt, habe ich diesen besonderen Moment in Worte gefasst – und in Bildern festgehalten. Erzählt wird die Geschichte einer Lippstädterin, die im Alter von 70 Jahren noch zur Bauherrin wurde – erstmals in ihrem Leben. Das Bauunternehmen Falkenstein hat ihr diesen Lebenstraum erfüllt – und einen schmucken Bungalow in Lippstadt-Lipperbruch schlüsselfertig und zum Festpreis erstellt.

Warum dieses Projekt ein solch besonderes Projekt für das Unternehmen war, habe ich in dem Wettbewerbsbeitrag festgehalten, den ich hier mit freundlicher Genehmigung der Falkenstein Bauunternehmung GmbH abdrucke:

Ein ganz besonderes Projekt: Bauunternehmen Falkenstein aus Lippstadt erfüllte Seniorin einen Lebenstraum

 Ein Häuschen mit kleinem Garten, zum Festpreis komfortabel ausgestattet, barrierefrei erbaut – das war es, wovon Hannelore Mühlbauer-Stripling träumte. Die Falkenstein Bauunternehmen GmbH aus Lippstadt hat der 70-Jährigen diesen Traum verwirklicht. Die Seniorin ist rundum glücklich über ihren schicken Bungalow, der in knapp einem halben Jahr Bauzeit entstand.

„Dieses Bauprojekt ist ein ganz Besonders“, resümiert Thomas Rowlin, Geschäftsführer der Falkenstein Bauunternehmung GmbH. „Uns erfüllt mit besonderem Stolz, dass wir einer 70-jährigen Bauherrin ihren Lebenstraum erfüllen konnten“. Seit knapp eineinhalb Jahren wohnt Hannelore Mühlbauer-Stripling nun in ihrem schlüsselfertig erbauten weißen Bungalow in Lippstadt-Lipperbruch – in direkter Nachbarschaft zu ihrer Tochter. Das Haus wurde von der Planung bis zum Einzug vom Falkenstein Bauunternehmen entwickelt, die barrierefreie Wohnfläche umfasst 100 Quadratmeter.

„Alles ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt habe“, sagt die Seniorin, die zum ersten Mal im Leben nicht mehr zur Miete wohnt. Der Entschluss, im Alter noch ein Haus zu bauen, hatte verschiedene Gründe: „Wegen einer Krebserkrankung konnte ich zeitweise keine Treppen mehr steigen, also musste ich aus meiner Mietwohnung ausziehen. Meine Tochter wiederum hatte mit Falkenstein gebaut und sehr gute Erfahrungen gemacht. Als dann das Nachbargrundstück im Neubaugebiet „Lippischer Bruch“ zum Verkauf stand, habe ich einfach mit den Planungen begonnen“.

Und die nahmen sehr schnell konkrete Formen an, die alte Dame hatte nämlich schon genaue Vorstellungen von ihrem ersten Eigenheim: Eine geräumige Küche war für die leidenschaftliche Köchin ebenso ein Muss wie ein großes, barrierefreies Bad, ein komfortables Dusch-WC, eine sichere Wendeltreppe, die vom Hauswirtschaftsraum zu einem Abstellraum unterm Dach führt, das Wohnzimmer mit schönem Blick in den kleinen Garten, ein Arbeitszimmer mit Platz für ein Gästebett – und eine rote Haustür. „Das Bauunternehmen Falkenstein hat mich von Anfang an umfassend beraten, war während der gesamten Bauphase immer bei allen Fragen für mich da. Da war ich in sehr guten Händen. Frau Falkenstein ist sogar mit mir losgefahren und wir haben gemeinsam Fliesen, Armaturen, Fenster und Türen ausgesucht, so dass ich nun zum Festpreis eine hochwertige Ausstattung bekommen habe“. Für die Unternehmerin Claudia Falkenstein eine Selbstverständlichkeit: „Ich behandle jedes Bauprojekt mit so viel Herzblut, als wäre es mein eigenes. Dazu gehört auch, dass ich nach Fertigstellung alles putze und inspiziere. Was dann nicht in Ordnung ist, wird ausgetauscht“. Insgesamt verlief das Projekt sehr harmonisch und problemlos – und Bauherrin, Unternehmer und beteiligte Handwerker blicken mit Stolz darauf zurück.

 

Autorenlesungen Gina Mayer und Horst Eckert in der Gesamtschule Lippstadt: Richtig interessant wird’s erst jenseits der Fakten

Die Düsseldorfer Jugendbuchautorin Gina Mayer las vor Jugendlichen in Lipppstadt. Alle Fotos: Sabine Hense-Ferch
Die Düsseldorfer Jugendbuchautorin Gina Mayer las vor Jugendlichen in Lipppstadt. Alle Fotos: Sabine Hense-Ferch

Manchmal ist es einfach schön, wenn man seine beruflichen Stärken, private Interessen und die ehrenamtliche Tätigkeit so miteinander verbinden kann, dass etwas richtig Gutes dabei entsteht – und ganz nebenbei ein unterhaltsamer Tag und  nette neue Kontakte dabei herauskommen. Seit Jahren engagiere ich mich im Rahmen der Fördervereinsarbeit für die Mediothek der Städtischen Gesamtschule in Lippstadt, in jüngster Zeit vor allem durch die Organisation von Lesungen mit bekannten Jugendbuchautorinnen und -autoren. Ich wähle die Autoren aus, kümmere mich ums organisatorische Procedere, nehme natürlich selbst an der Lesung teil und schreibe anschließend darüber einen Pressebericht. So auch jüngst wieder geschehen bei zwei Lesungen: So hatten wir das Glück, im November gleich zwei namhafte Schriftsteller zu Gast in Lippstadt zu haben, Thrillerautor Horst Eckert und Jugendbuchautorin Gina Mayer. Während Gina Mayer vor den Jahrgangsstufen 8 und 9 aus ihren Büchern „Die verlorenen Schuhe“ und „In guten wie in toten Tagen“ las, beschäftigte sich Horst Eckert mit dem NSU-Prozess und den daraus entstandenen noch offenen Fragen – deren Lösung er zu einem spannenden Roman verarbeitete.

Gina Mayer: Autogrammstunde nach der Lesung.
Gina Mayer: Autogrammstunde nach der Lesung.

Hier mein Bericht zur Lesung von Horst Eckert:

Interessant wird’s jenseits der Fakten – Politthriller-Autor Horst Eckert zu Gast im Forum der Gesamtschule

Eisenach, 2011: Zwei Männer liegen tot in ihrem Wohnmobil. Sie waren Teil des rechtsextremistischen Terror-Trios, das Deutschland jahrelang unerkannt in Angst und Schrecken versetzt hatte. Wie die Geschichte weitergeht und wer diese Männer waren, weiß jeder, der Zeitung liest. Denn: Die NSU-Morde werden momentan noch immer vor dem Landgericht München mit Beate Tschäpe auf der Anklagebank verhandelt. Soweit die Realität. Welche offenen Fragen und Rätsel die ganze Geschichte aber aufwirft und wie man Lücken und scheinbaren Widersprüche erklären könnte, damit hat sich der Thrillerautor und frühere Fernsehjournalist Horst Eckert beschäftigt. In seinem spannenden Roman „Wolfsspinne“ hat er sich – eng angelehnt an die wahre Geschichte – eine spannende Story ausgedacht, die um die Figuren Gary, Max und Ronny kreist. Aus „Wolfsspinne“ las Eckert jetzt vor der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule – erstmals im neuen „Forum“ des Neubaus der Schule.

Der Förderverein der Schule hatte diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht. Eckert, dessen Bücher in mehrere Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen geehrt worden sind, las nicht nur aus dem spannenden Thriller, der im Rahmen seiner Serie um den Düsseldorfer Ermittler Vincent Veih erschien, sondern gab auch tiefe Einblicke in die Fakten rund um die NSU – und um ihre ungelösten Rätsel: Warum musste die junge Polizistin sterben? Wer erschoss die beiden Uwes und warum? Warum wurden so viele Akten geschreddert und von wem? Was im wirklichen Leben vielleicht niemals aufgeklärt werden wird, das hat Horst Eckert in seinem Roman elegant gelöst – und gab den rund 60 jungen Zuhörern eine spannende Kostprobe davon. „Interessant wird’s jenseits der Fakten, wenn die eigene Fantasie ins Spiel kommt und man sich Alternativen ausdenken muss, um Dinge zu erklären“, verriet der Autor.

Eckert las vor den Oberstufenschülern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Buch – ohne zuviel darüber zu verraten, wie die spannende Geschichte schließlich endet. Das können die Schülerinnen und Schüler selbst nachlesen, denn der Förderverein hat anlässlich der Lesung gleich einige Bücher des Düsseldorfer Schriftstellers angeschafft.

Nach der Lesung beantwortete der 58-jährige Autor aus Düsseldorf Schülerfragen zum Prozess des Bücherschreibens, zur Komposition von Romanfiguren, Handlungssträngen, zur Recherchearbeit und zum Umgang mit Schreibblockaden.

Hier finden Sie mehr zu meiner Arbeit als Journalistin von Presseberichten

Für die WIBU-Objekteinrichtung: Projektberichte zu gelungenen Innenarchitektur-Projekten

Im Auftrag meiner Kundin, der Marketingfachfrau Iris Gabriel aus München, habe ich mich in den vergangenen Monaten an ein ganz neues Projekt herangewagt: Dem Texten von Projektberichten im Bereich der Innenarchitektur. Ganz konkret: Es ging darum, für die WIBU-Objekteinrichtung, die sich auf Einrichtungskonzepte im gewerblichen Bereich spezialisiert hat, Berichte über besonders gelungene Projekte zu verfassen und dabei nicht nur die besonderen  Anforderungen an die Planer zu berücksichtigen, sondern auch die Umsetzung genau zu beschreiben. Die Texte stehen inzwischen als Referenzen auf der Webseite der WIBU. Ich habe diese neue Herausforderung gerne angenommen und mich deshalb in letzter Zeit verstärkt dem Thema Einrichten gewidmet – herausgekommen sind dabei die ersten vier Projektberichte zu Krankenhäusern, Altenwohnheimen und Seniorenresidenzen, die mithilfe der WIBU-Planer renoviert und den besonderen Bedürfnissen der Patienten und Bewohner entsprechend ausgestattet wurden. Ich habe mit den jeweiligen Projektleitern gesprochen, Informationen über jede der Einrichtungen recherchiert, Fotos gesichtet und dann die Projektberichte getextet. Weitere ähnliche Berichte u.a. zu Behindertenwohnheimen sind derzeit in Arbeit, sie werden künftig auch in einer Imagebroschüre erscheinen.

Tagesklinik Altenfurt in Nürnberg
Tagesklinik Altenfurt in Nürnberg

Aus Sparkasse wird Tagespflege: AWO Tagespflege Altenfurt in Nürnberg

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Nürnberger Land hat im Mai 2017 in Nürnberg-Altenfurt eine moderne Tagespflegestation für Senioren eröffnet. Dazu wurde eine ehemalige Sparkassenfiliale zu einer Einrichtung umgestaltet, in der bis zu 18 ältere Menschen tagsüber  betreut werden und einem geregelten Tagesablauf nachgehen können, damit ihren Angehörigen in dieser Zeit eine Berufstätigkeit möglich ist. Die Einrichtung überzeugt einerseits durch ihr modernes und in freundlichen Farben gehaltenes Ambiente, andererseits durch raffinierte und gut durchdachte Details. Kleine Textprobe gefällig? Hier geht’s zum Projektbericht.

LungenClinic in Großhansdorf
LungenClinic in Großhansdorf

Umgebung zum Wohlfühlen für Schwerstkranke Menschen: Lungenklinik Großhansdorf

 Die Lungenklinik in Großhansdorf ist eine international anerkannte Fachklinik für Erkrankungen der Atemwege und befindet sich in eigener Trägerschaft einer GmbH. Einige der 12.000 Patienten pro Jahr sind so schwer erkrankt, dass ihnen nur noch wenig Lebenszeit bleibt. Um ihnen einen möglichst schmerz- und angstfreien Klinikaufenthalt bieten zu können, sind mehrere Zimmer zur Palliativstation mit zehn Betten umgewidmet worden. Außerdem wurde die Wahlleistungsstation der Klinik neu gestaltet. Mehr erfahren? Hier geht’s zum Projektbericht.

Haus am Stadtpark in Peine
Haus am Stadtpark in Peine

Altenpflegeheim mit schöner Aussicht: Haus am Stadtpark in Peine

Das Peiner Haus am Stadtpark in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist eine moderne Altenpflegeeinrichtung, in der die Bewohner auf fünf farblich unterschiedlichen Etagen in sieben Hausgemeinschaften wohnen. Je nach den persönlichen Möglichkeiten und körperlichen Fähigkeiten können sich die Senioren dort in den Alltag einbringen. Das Altenpflegeheim wurde im Sommer 2016 eröffnet und besticht durch sein helles und freundliches Ambiente und seine schöne Lage direkt am Stadtpark mit altem Baumbestand. Hingucker in der oberen Etage ist eine mit Beeten begrünte Dachterrasse, die direkt in den Park hineinragt und gleichsam mit ihrer Umgebung verschmilzt. Mehr lesen? Hier geht’s zum Projektbericht.

DRK Seniorenresidenz in Oberhausen
DRK Seniorenresidenz in Oberhausen

Pflegeeinrichtung mit viel Liebe zum Detail: DRK Seniorenresidenz Grenzstraße Oberhausen

Die DRK Seniorenresidenz Grenzstraße in Trägerschaft des DRK Kreisverbands Oberhausen ist eine moderne stationäre Altenpflegeeinrichtung, in der die 74 Bewohnerinnen und Bewohner auf vier farblich unterschiedlichen Etagen in Wohngruppen leben. Das Altenpflegeheim wurde im Mai 2017 eröffnet und besticht durch sein lichtdurchflutetes und in freundlichen Farben gehaltenes Ambiente. Hingucker ist das an das Thema „Bäume“ angelehnte Wegeleitsystem, das durch entsprechende Farbgebung an Wänden und Polsterstoffen sowie großformatige Fotoleinwände mit passenden Motiven unterstützt wird. Weiterlesen? Hier geht’s zum Projektbericht.

Beitrag in den VDI-Nachrichten zur Digitalisierung

Beitrag in den VDI-Nachrichten vom 18.05.2017
Beitrag in den VDI-Nachrichten vom 18.05.2017

Für meinen langjährigen Kunden, die VDI-Nachrichten, habe ich in der aktuellen Ausgabe einen Beitrag zum Thema Digitalisierung veröffentlicht.

Ohne die Bereitschaft der Belegschaft stockt die Vernetzung

Industrie 4.0: Die digitale Revolution funktioniert nur mit überzeugten Mitarbeitern

 Digitalisierung ermöglicht völlig neue Szenarien in der Vernetzung von Produktionsanlagen, Mitarbeitern und Kunden. Viele Branchen dürfen mehr Effizienz und Flexibilität erwarten – allerdings nur, wenn die Mitarbeiter sich rechtzeitig von den Vorteilen für den eigenen Arbeitsalltag überzeugen können. Hier geht’s zum Beitrag in den VDI-Nachrichten vom 18.05.2017

Und hier finden Sie weitere Informationen über meine Arbeit als Journalistin.

Rollentausch: Mein Interview für ResponseSource

Interview für die Rechercheplattform ResponseSource.
Interview für die Rechercheplattform ResponseSource.

Einmal selbst in die Rolle der Interviewten zu schlüpfen – das war eine ganz neue Erfahrung, die ich jetzt machen durfte. Die Rechercheplattform ResponseSource, mit der ich gelegentlich im Rahmen von Recherchen zusammenarbeite, hat mich und meine Arbeit für den ResponseSource-Newsletter und -Blog im Rahmen eines Interviews vorgestellt: „Die Vielfalt meiner Arbeit ist das Salz in der Suppe“ lautet der Titel. Vielen Dank an Redakteurin Stephanie Hauer für die spannenden Fragen und die unkomplizierte Zusammenarbeit! Und hier geht’s zum Interview.