Leicht verdauliche Wissenshappen – Beitrag für Rathausconsult zum Thema E-Learning

Beitrag Sabine Hense-Ferch in Rathausconsult 3-18.
Beitrag Sabine Hense-Ferch in Rathausconsult 3-18.

Im Auftrag des Magazins Rathausconsult aus dem Wirtschaftsbild-Verlag, für das ich seit vielen Jahren regelmäßig schreiben, habe ich mich mal wieder mit einem Personal- und Weiterbildungsthema beschäftigt: E-Learning. Nicht nur Industrieunternehmen und Dienstleister setzen nämlich auf Weiterbildung via Web, sondern auch zunehmend kommunale Unternehmen wie Stadtwerke. Einige Anbieter von E-Learning-Software haben sich auf diese Zielgruppe spezialisiert, mit Ihnen habe ich über die Vorteile für Nutzer und Anwender gesprochen. Hier finden Sie den doppelseitigen Beitrag als pdf Rathausconsult 3-2018 Beitrag E-Learning

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Kooperationen, neue Geschäftsmodelle – und clevere Integration von Migranten – meine neuen Beiträge in Rathausconsult 2 – 2018

In diesen Tagen wird die zweite Ausgabe 2018 von Rathausconsult erscheinen. Seit Jahren schreibe ich regelmäßig für das Magazin, das sich mit den wirtschaftlichen Aspekten kommunaler Tätigkeit beschäftigt. Für die kommende Ausgabe habe ich mich Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) über die Zukunft der Stadtwerke unterhalten. Kooperationen mit externen Geschäftspartnern und neue Geschäftsmodelle sind vielversprechende Ansätze. Ein weiterer Artikel beschäftigt sich  mit der Integration von Geflüchteten bei kommunalen Betrieben – einige dieser Betriebe werden dabei beispielhaft vorgestellt.

Katherina Reiche im Interview - doppelseitiges Interview in Rathausconsult 2-2018.
Katherina Reiche im Interview – doppelseitiges Interview in Rathausconsult 2-2018.

Wer Fragen hat, findet Antworten in Kooperationen

Mit kreativen Ansätzen und Ideen digitale Herausforderungen meistern

Kooperationen mit externen Partnern und neue Geschäftsmodelle wie City-Clouds, Smart-Home-Lösungen und intelligente Mülltonnen könnten für Stadtwerke den Weg in die Zukunft weisen. Vorreiter zeigen, was heute schon möglich ist und wohin die Reise geht. Rathausconsult sprach mit Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) über die Chancen und Risiken dieser innovativen Ansätze. Hier finden Sie ein pdf des Artikels Reiche Interview Rathausconsult 2- 2018

 

Doppelseitiger Beitrag zur Integration von Geflüchteten in Rathausconsult 2 -2018.
Doppelseitiger Beitrag zur Integration von Geflüchteten in Rathausconsult 2 -2018.

„Arbeit ist der beste Integrationsmotor“

Viele kommunale Betriebe schätzen Migranten als motivierte Mitarbeiter

Wie erfolgreich kommunale Betriebe sich in Zukunft behaupten, hängt angesichts des demographischen Wandels auch davon ab, wie offen und gastfreundlich sie sich Zuwanderern präsentieren. Schon jetzt sind viele Unternehmen dringend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Darüber hinaus möchten einige kommunale Betriebe auch in punkto Integration bewusst ein Zeichen setzen und scheuen keine Mühe, Flüchtlinge in die Belegschaft zu integrieren, um ihren Beitrag zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu leisten. Einige Best-Practice-Beispiele, die zum Nachahmen anregen. Hier finden Sie ein pdf des Artikels Integration Flüchtlinge Rathausconsult 2 – 2018

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Beitrag zum Thema „Burnout“ in Rathausconsult

Beitrag zum Thema Burnout in Rathausconsult 1- 2018
Beitrag zum Thema Burnout in Rathausconsult 1- 2018

Burnout, Depression, Stress bis zum Umfallen. In Deutschland steigt die Zahl der Diagnosen seelischer Krankheiten. Angesichts des Fachkräftemangels ist die Gesundheit der Mitarbeiter als wichtiger Ressource zentrale Herausforderung für das Personalmanagement. Auch viele kommunale Unternehmen nehmen sich inzwischen dieses Themas an und haben Stellen für Gesundheitskoordinatoren geschaffen. Für meinen langjährigen Kunden rathausconsult aus dem Wirtschaftsbild Verlag habe ich mich im Rahmen eines mehrseitigen Artikels mit dem Thema beschäftigt. Hier geht’s zum pdf des Textes, der in rathausconsult 1 – 2018 erschienen ist. Rathausconsult_1-2018_Burnout (002)

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Beiträge für Rathausconsult: Stadtwerke-Kooperationen, Start-Ups & Karrierefrauen

rathausconsult - Magazin für Kommunalwirtschaft 03-2017
rathausconsult – Magazin für Kommunalwirtschaft 03-2017

In diesen Tagen ist rathausconsult 3 -2017 erschienen, das Magazin für Kommunalwirtschaft aus dem Wirtschaftsbild-Verlag, das ich seit Jahren redaktionell mit Beiträgen unterstütze. Auch in der aktuellen Ausgabe sind wieder drei doppelseitige Beiträge von mir erschienen.

 

 

 

 

Die Grenzen verschwinden - doppelseitiger Beitrag zu Stadtwerke-Kooperationen.
Die Grenzen verschwinden – doppelseitiger Beitrag zu Stadtwerke-Kooperationen.

Die Grenzen verschwinden – Kooperationen bieten für Stadtwerke die Chance in neue Märkte vorzustoßen

Flexibler auf dem Markt agieren, Risiken minimieren, günstiger einkaufen – das funktioniert für kleine am besten, wenn sich mehrere zusammentun, die ihre traditionellen Geschäftsfelder künftig gemeinsam beackern. Die Landschaft der kommunalen Energieversorger in Deutschland ist dabei, sich völlig neu zu sortieren. Viele Stadtwerke gehen Zusammenschlüsse ein, um die Herausforderungen von Digitalisierung, E-Mobilität, Netzausbau und Energiewende zu meistern. Sie kooperieren untereinander, aber auch mit technologieaffinen Partnern. Den gesamten Beitrag finden Sie in rathausconsult auf den Seiten 24 – 25.

Mühsamer Weg an die Spitze – Immer noch sind die weitaus meisten Stadtwerke-Chefs männlich. Warum eigentlich?

Mühsamer Weg an die Spitze - doppelseitiger Beitrag in rathausconsult.
Mühsamer Weg an die Spitze – doppelseitiger Beitrag zu den wenigen Top-Frauen in der Branche.

In kommunalen Unternehmen sieht es kaum besser aus als in der freien Wirtschaft, wenn’s um die weibliche Besetzung von Spitzenpositionen geht: Auf eine Chefin bei deutschen Stadtwerken kommen 24 Chefs. Wie sehen das eigentlich die Frauen, die es in Top-Positionen geschafft haben? Bei den Recherchen zu diesem Text habe ich mit Andrea Vogt, Geschäftsführerin der Stadtwerke Troisdorf, Dr. Nicole Elert, Partnerin bei PwC und Intitiatorin des Netzwerkes „women & energy“ und Dr. Marion Kapsa, Geschäftsführerin der Stadtwerke Brühl, gesprochen. Den gesamten Beitrag finden Sie in rathausconsult auf den Seiten 50-51.

Mit schlauen Ideen Geld sparen - Beitrag in rathausconsult
Mit schlauen Ideen Geld sparen – Beitrag in rathausconsult

Mit schlauen Ideen viel Geld sparen – Ressourcen schonen, grüne Energie intelligent nutzen: Immer mehr kommunale Unternehmen setzen auf die Zusammenarbeit mit Start-Ups

In rathausconsult 1-2017 erschien ein Artikel von mir über Stadtwerke, die vermehrt Kooperationen mit jungen, innovativen Unternehmen eingehen, um die Energiewende zu bewältigen, die Digitalisierung im Energiemarkt und die Herausforderungen durch anspruchsvoller werdende Strom- und Gaskunden zu meistern. Bei der Recherche für diesen ersten Text bin ich auf weitere, interessante Beispiele gestoßen, denn nicht nur Stadtwerke, auch kommunale Wohnungsbauunternehmen, Energieversorger oder Abfallentsorger setzen auf findige Ideen und frischen Input durch Jungunternehmer. Den gesamten Beitrag finden Sie in rathausconsult auf den Seiten 44-45.

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Wettbewerb um Fachkräfte: Magazinbeitrag in Rathausconsult 2/2017

Harter Wettbewerb um die besten Köpfe: Wie kommunale Unternehmen um Mitarbeiter werben

Beitrag zum Fachkräftemangel in Rathausconsult 2/2017.
Beitrag zum Fachkräftemangel in Rathausconsult 2/2017.

Der Fachkräftemangel ist nicht nur ein Problem für viele Industrieunternehmen: Auch öffentliche Verwaltungen und kommunale Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, Auszubildende und Fachkräfte zu finden und dauerhaft an sich zu binden. Manchen lassen sich einiges einfallen, um dem demographischen Wandel zu trotzen. Was genau – das lesen Sie in meinem Beitrag in der jüngsten Ausgabe von Rathausconsult, dem Magazin für Kommualwirtschaft, für das ich seit einigen Jahren regelmäßig texte. Hier geht’s zum doppelseitigen Artikel auf den Seiten 30 und 31 der Ausgabe 2/2017.

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Meine neuen Beiträge in Rathausconsult

Kurz vor dem Jahreswechsel ist die vierte Ausgabe 2016 von rathausconsult erschienen – Das Magazin für Kommunalwirtschaft – für das ich seit Jahren regelmäßig schreibe. In der aktuellen Ausgabe: drei doppelseitige Beiträge von mir.

Interview Katharina Reiche für Rathausconsult 4-2016
Interview Katharina Reiche für Rathausconsult 4-2016

Wie Stadtwerkekunden zu Energieunternehmern werden –  Viele Kommunen setzen auf Bürgerbeteiligungsmodelle, um Wind- und Solarparks zu finanzieren

 Die Energiewende ist vielerorts ein Gemeinschaftswerk, zu dem Stadtwerke, Kommunen und Einwohner beitragen – in Form von Bürgerbeteiligungsprojekten. So werden in Kooperation von Stadtwerken und Bürgern Solarparks gebaut, Windparks angeschoben oder E-Tankstellen finanziert. Bürger können auf diese Weise nicht nur am Umbau der Energieversorgung mitwirken, sondern auch von den Erfolgen finanziell profitieren. Und: Stadtwerke können die finanziellen Anstrengungen der Energiewende mit anderen teilen. Ein Interview mit Katharina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU) über die Chancen und Möglichkeiten von Bürgerbeteiligungsprojekten. Hier geht’s zum Beitrag auf den Seiten 24 und 25 des Magazins.

Wie Kommunen sich auf den demographischen Wandel vorbereiten.
Wie Kommunen sich auf den demographischen Wandel vorbereiten.

Früher wissen, wohin die Reise geht – Wie Kommunen sich mit dem demographischen Wandel vor der eigenen Haustür beschäftigen

 Die Kommunalpanels der KfW deuten seit einigen Jahren in die gleiche Richtung: Der demographische Wandel zwingt viele Kommunen zu Um- und Rückbauten von öffentlichen Einrichtungen. Münster und Bad Füssing haben sich dem Thema früh und beispielhaft gewidmet, auch wenn beide Kommunen ganz unterschiedliche Ausgangslagen haben. Hier geht’s zum doppelseitigen Beitrag auf den Seiten 38 und 39 des Magazins.

In Heidelberg entsteht ein ganz neuer Stadtteil: Die Bahnstadt.
In Heidelberg entsteht ein ganz neuer Stadtteil: Die Bahnstadt.

Facelifting für Deutschlands älteste Universitätsstadt – In Heidelberg entsteht ein ganz neuer Stadtteil mit der größten Passivhaus-Siedlung der Welt.

1386 wurde in Heidelberg die erste Universität Deutschlands gegründet. Noch heute ist die rund 160.000 Einwohner zählende Stadt am Neckar bedeutender Standort für Wissenschaft, Dienstleistung und Forschung – und dafür braucht sie dringend Platz zum Wachsen. Der entsteht jetzt in Form eines ganz neuen Stadtquartiers: In zentraler Lage südlich des Hauptbahnhofs ist derzeit die Bahnstadt, Heidelbergs 15. Stadtteil im Bau. Ein moderner Mix aus Wohnen, Forschen, Arbeiten und Ausgehen. Und weil alle Gebäude im Passivhaus-Standard erstellt werden, wächst hier die größte Passivhaus-Siedlung der Welt. Hier geht’s zum doppelseitigen Beitrag auf den Seiten 44 und 45 des Magazins.

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Aktuelle Beiträge für rathausconsult 3-16

Die aktuelle Ausgabe von rathausconsult, Das Magazin für kommunale Wirtschaftstätigkeit, ist soeben erschienen – mit drei Beiträgen von mir. Seit Jahren gehört rathausconsult zu meinen regelmäßigen Auftraggebern.

Contracting effizienter und kundenfreundlicher gestalten: Stadtwerke Aachen setzen auf IT-Plattform zur Vereinfachung von Energiedienstleistungen

rathausconsult 03 -2016: Seite 8
rathausconsult 03 -2016: Seite 8

„Auch wir als Energieversorger arbeiten daran, unsere Prozesse zu digitalisieren. Wir nutzen jetzt eine digitale Vertriebssteuerungs-Plattform, die es möglich macht, unsere Energiedienstleistungen wie Photovoltaik- oder Heizungscontracting effizienter und kundenfreundlicher über ein Online-Tool anzubieten“, sagt der Aachener Stadtwerke-Vertriebsleiter Andreas Maul. Zum Hintergrund: Energie-Contracting ist inzwischen  weit verbreitet. Dabei handelt es sich um eine vertraglich geregelte Dienstleistung zwischen Immobilienbesitzern  – in der Regel sind das Unternehmen und öffentliche Einrichtungen – und Energieversorgern. Im Falle des Heizungs-Contractings räumt der Hauseigentümer dem Energieversorger in einem Wärmelieferungsvertrag das Recht ein, seine Liegenschaft mit Heizwärme und Warmwasser zu versorgen. Hier geht’s zum Beitrag auf Seite 8 des Magazins.

Schrumpfen von der Mitte: Ein „Kommunaler Innenentwicklungsfonds“ soll den Folgen des demografischen Wandels Einhalt gebieten

rathausconsult 03-2016, Beitrag auf Seite 43
rathausconsult 03-2016,  Seite 43

In vielen Gemeinden und Kleinstädten Deutschlands bietet sich das gleiche Bild: Während die junge Generation längst in die Vorstädte zieht, altern die Häuser in den Ortskernen mit ihren Bewohnern – und stehen irgendwann leer. Und was für die Wohnbebauung gilt, das trifft häufig auch auf Geschäftslagen und die innerörtliche Gastronomie zu: Mit dem Entstehen von Einkaufscentern auf der grünen Wiese sterben traditionelle Geschäfte und Kneipen in den Ortskernen. Ein kommunaler Innenentwicklungsfonds könnte die Lösung sein. Hier geht’s zum doppelseitigen Beitrag auf Seite 43 des Magazins.

 

 

Soft Skills statt Hard Facts: Viele Stadtverwaltungen setzen heute bei der Einstellung von Quereinsteigern veränderte Prioritäten

rathausconsult 03-2016: Seite 45
rathausconsult 03-2016: Seite 45

 

Die Hard Facts sind das Entscheidende, sagen die einen: Ausbildung, Studium, Qualifikation und Berufserfahrung. Alles Quatsch, sagen die anderen. Ein Bewerber muss in erster Linie als Mensch ins Team passen, muss flexibel sein, über ein gutes Selbstmanagement verfügen – alles andere kann er im Laufe des Berufslebens dazulernen. Zwischen diesen Polen der Personalpolitik verschiebt sich immer häufiger der Schwerpunkt. Hier geht’s zum doppelseitigen Beitrag auf Seite 45 des Magazins.

 

 

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Für Rathausconsult: Ein Bachelor in Wirtschaftsförderung

Ein Bachelor in Wirtschaftsförderung - Rathausconsult Ausgabe 02/2016, S. 44/45
Ein Bachelor in Wirtschaftsförderung – Rathausconsult Ausgabe 02/2016, S. 44/45

Karriere in der Kommunalwirtschaft: Die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim bietet den ersten und bislang deutschlandweit einzigen Bachelor-Studiengang in Wirtschaftsförderung an. Das Besondere: Das sechssemestrige Studium ist dual konzipiert, Theorie- und Praxisphasen wechseln einander ab. Diesen doppelseitigen Beitrag habe ich für meinen langjährigen Kunden, das Magazin Rathausconsult, geschrieben. Rathausconsult beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten kommunalen Wirtschaftens und erscheint im Wirtschaftsbild Verlag. Hier geht’s zum Artikel. Außerdem ist der Text noch als dreiseitiger Beitrag  im Magazin Regionalreport, ebenfalls ein Ableger des Wirtschaftsbild-Verlags, erschienen. Hier ist der Link zur entsprechenden Ausgabe.

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Lösung für Klärschlamm-Problem in Lippstadt – Beitrag in Rathausconsult

In Lippstadt werden künftig 5000 Tonnen des Abfallstoffs jährlich zu hochwertigem Brennstoff veredelt

Wohin nur mit dem Klärschlamm? Die Entsorgung stellt für viele Kommunen ein drängendes Problem dar: War es bis vor wenigen Jahren noch vielerorts gang und gäbe, den Klärschlamm auf landwirtschaftlichen Flächen auszubringen, sorgen strenge Gesetze wie die geplante Novellierung der Klärschlammverordnung mit dem Ausbringungsverbot aber noch mehr die Düngemittelverordnung, die die Grenzwerte der Klärschlammverordnung teilweise deutlich verschärft, dafür, dass Kommunen sich nach Alternativen umsehen müssen. Eine Alternative ist eine Verbrennung des Schlamms durch so genannte Thermische Verwerter, also Verbrennungsanlagen. Sie sind bereit, den entwässerten Schlamm anzunehmen. Bei dieser Variante wird aber sehr viel Wasser transportiert. Alternativ kann der Klärschlamm am Entstehungsort getrocknet werden. Die Stadtentwässerung Lippstadt, eine Anstalt öffentlichen Rechts, setzt auf die 2. Variante: Sie wird demnächst den anfallenden Klärschlamm mit einem Bandtrockner trocknen, der von einem Blockheizkraftwerk mit Warmluft und Strom versorgt wird. Der Effekt: Kostenersparnis und Gewässerschutz.

Bereit für die Klärschlammtrocknung in Lippstadt: Karl-Heinz Schwartze von der Stadtentwässerung und Stadtwerke-Chef Siegfried Müller. Foto: Hense-Ferch
Bereit für die Klärschlammtrocknung in Lippstadt: Karl-Heinz Schwartze von der Stadtentwässerung und Stadtwerke-Chef Siegfried Müller. Foto: Hense-Ferch

„Wir gewinnen unser Trinkwasser aus eigenen Brunnen auf dem Stadtgebiet, deshalb kommt aus Gründen des Verbraucherschutzes eine Ausbringung des Klärschlamms auf landwirtschaftliche Flächen nicht mehr in Betracht“, erklärt Siegfried Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Lippstadt GmbH und in Personalunion Vorstand der Stadtentwässerung Lippstadt AöR. Vor allem die im Klärschlamm enthaltenen Mikroverunreinigungen – Medikamentenrückstände und Hormone – bereiten ihm Kopfzerbrechen. Stadtentwässerung und Stadtwerke Lippstadt suchen deshalb  gemeinsam nach einer Alternative für die Entsorgung von jährlich rund 5000 Tonnen entwässerten Schlamms, die in der Zentralkläranlage der 70.000 Einwohner zählenden Stadt im Kreis Soest anfallen. Als zu Beginn des Jahres 2015  die Düngemittelverordnung weiter verschärft wurde, bedeutete das für Lippstadt das Aus für die Entsorgung auf dem Acker. Auch viele andere Kommunen müssen jetzt nach Wegen suchen, bei der Entsorgung ihres Klärschlamms unabhängig von landwirtschaftlichen Flächen zu werden.

Lippstadt entschied sich zunächst für eine Zwischenlösung: Der Klärschlamm wird aktuell  vor Ort entwässert und dann – auf einen Trockensubstanzgehalt von 25 Prozent gebracht – zur Verbrennung an Kohlekraftwerke geliefert. Ein Weg, der nur eine Übergangslösung darstellen kann und auf Dauer nicht zufrieden stellt: „Das Material enthält immer noch 75 Prozent Wasser, deshalb fallen hohe Transport- und Entsorgungskosten an“, berichtet Karl-Heinz Schwartze, Technischer Leiter der Stadtentwässerung Lippstadt. Im Vergleich zur vorherigen Lösung, den Klärschlamm auf den Acker auszubringen, seien die Kosten um 60 bis 70 Prozent gestiegen. „Und diese Kosten sind auch nur deshalb nicht noch höher, weil unsere Kläranlage über ein großes Lager für den entwässerten Schlamm  verfügt. Wir können das Material zwischenzeitlich einige Monate  lagern, bis es im Kohlekraftwerk zur Verbrennung benötigt wird und müssen uns nicht täglich um den Abtransport kümmern“, so Schwartze. „Wenn wir dieses große Zwischenlager nicht hätten, wäre die Entsorgung noch bedeutend teurer“, resümiert er.

Klärschlammtrocknung in Lippstadt - ein Modell für andere Kommunen? Doppelseite erschienen in Rathausconsult 1 - 2016
Klärschlammtrocknung in Lippstadt – ein Modell für andere Kommunen? Doppelseite erschienen in Rathausconsult 1 – 2016

Aber auf Dauer kann auch diese Lösung nicht zufriedenstellen – der hohen Kosten wegen, aber auch wegen der zu erwartenden strengeren Rahmenbedingungen: „Wer weiß, wie lange es in Deutschland noch Kohlekraftwerke als Abnehmer für Klärschlamm gibt?“, gibt Stadtwerke-Chef Müller zu Bedenken. Eine andere Lösung wurde gesucht – und gefunden. In Form einer Kooperation mit dem niederländischen Maschinenbauunternehmen Dorset, das Bandtrocknungsanlagen herstellt.

Mit einer Bandtrocknungsanlage – ursprünglich für die Trocknung von Gülle und Gärrest aus der Biogasanlage konzipiert – gelingt es, den vorentwässerten Klärschlamm auf einen Trockensubstanzgehalt von 90 bis 95 Prozent herunter zu trocknen und so die Masse um drei Viertel zu reduzieren – Endprodukt ist eine granulatähnliche Substanz, die beste Voraussetzungen für eine hochwertige Verbrennung bietet. Das entstandene Produkt ist daher auch für Abnehmer wie die Zementindustrie interessant. „Erste Trocknungsversuche sind sehr vielversprechend gelaufen, wir haben uns Referenzanlagen angesehen und uns für diese Anlage entschieden“, so Schwartze. Das Projekt soll in einigen Monaten starten.

Der Bandtrockner arbeitet nach dem Prinzip der Verdunstungstrocknung, wobei die austretende feuchte Luft am Ende des Prozesses eine biologische Abluftreinigung durchläuft und erst dann in die Atmosphäre abgegeben wird. Zunächst wird der vorentwässerte Klärschlamm über eine Dosiereinrichtung, die so genannte Spaghettipresse, auf ein Band aus Stahlplatten gepresst. Diese Methode hat zwei Vorteile: Der Schlamm erhält eine größere Oberfläche, wodurch er schneller trocknet Und: Durch den Pressvorgang entsteht eine hohe Dichte des Materials, das deshalb einen verbesserten Brennwert erzielt. Die Stahlplatten, auf denen der gepresste Klärschlamm nun zum Trocknen liegt, bilden ein horizontal umlaufendes Transportband, das während des Trocknungsprozesses durch den Trockner gezogen und von Warmluft durchströmt wird. Ein optimaler Luftdurchlass wird dadurch erzielt, dass die Stahlplatten perforiert sind.

Der Klärschlamm wird nun solange auf den Stahlplatten getrocknet, bis er einem krümeligen Granulat ähnelt, das sich gut und vor allem staubfrei transportieren lässt. Die Anlage wird kontinuierlich in Betrieb sein, Tag und Nacht, sieben Tage die Woche. „Wir benötigen keine ständige Überwachung und Wartung, auch das ist ein großer Vorteil“, so Karl-Heinz Schwartze.

Die für den Trockner erforderliche Wärme stammt von einem Blockheizkraftwerk (BHKW), das ebenfalls neu installiert wird und das bestehende BHKW ergänzen soll. Und hier schließt sich der Kreis, der das Ganze lukrativ macht: Das bereits vorhandene BHKW wird mit dem Faulgas der Kläranlage betrieben und deckt durch seine Stromproduktion 60 Prozent des Bedarfs der Kläranlage. Den übrigen Strombedarf muss die Kläranlage bei den Stadtwerken zukaufen. Mit dem Kauf des zweiten BHKWs ist das vorbei: Es wird mit Erdgas betrieben – zugekauft von den Stadtwerken – deckt den übrigen Strombedarf der Kläranlage und produziert warme Abluft, mit der der Verdunstungstrockner schließlich den Klärschlamm trocknet.

Von ursprünglich 5000 Tonnen feuchten Klärschlamms bleiben schließlich noch 1200 Tonnen Granulat übrig – also ein LKW pro Woche. Und der muss nicht mehr kilometerweit bis zum nächsten Kohlekraftwerk fahren, sondern  – wenn alles gut läuft – nur noch die Nachbarkommunen ansteuern, in denen mehrere Zementwerke ihren Sitz haben: Das Klärschlammgranulat hat einen hervorragenden Heizwert von ca. zehn MJ/kg und ist damit als Zusatzbrennstoff für die Heizöfen der Zementindustrie interessant.

„Natürlich tätigen wir hohe Investitionen in neue Anlage, aber wir hoffen, dass sich die Entsorgungskosten damit unter dem Strich nach acht oder zehn Jahren amortisieren“, so Stadtentwässerung-Vorstand  Siegfried Müller. Aber schließlich ist da noch der weitaus größere positive Effekt: Der Gewässer- und damit Umweltschutz.

Hier geht’s direkt zum Artikel in Rathausconsult

und hier geht’s zum pdf des Beitrags rathausconsult 1-2016_Seiten 50-51

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Union Betriebs GmbH: Imagefilm jetzt auch auf YouTube

Kurz vor Weihnachten kam die Überraschung aus Berlin: Mein langjähriger Verlagspartner, die Union Betriebs GmbH, ist jetzt auch mit einem Imagevideo auf YouTube vertreten.

Jetzt auf YouTube: Der Imagefilm der UBG.
Jetzt auf YouTube: Der Imagefilm der UBG.

Mit den Kolleginnen und Kollegen UBG arbeite ich seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen: So habe ich in der Vergangenheit mehrfach Komplettpakete von Konzept und Text für diverse Wirtschaftsbild-Standortmagazine geliefert und  einzelne Beiträge für das Magazin Rathausconsult geschrieben. Auch die regelmäßige redaktionelle Betreuung von PROFIL, das ist das Mitgliedermagazin der niedersächsischen CDU, gehört in diesen Bereich. Herzlichen Glückwünsch zum gelungenen Porträt auf YouTube!

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