Unternehmensgeschichte schreiben: Eine Firma wie aus dem Buch

Der 100. Geburtstag des Betriebs: 6 Gründe dafür, dass es sich lohnt, eine Firmenchronik als Jubiläumsbuch herauszubringen

Die überwiegende Mehrheit aller deutschen Unternehmen befindet sich im Familienbesitz, häufig sogar im Besitz der ursprünglichen Gründerfamilie. Familienunternehmen haben große Bedeutung als Jobmotor und Antriebskraft der Wirtschaft, damit sind sie tragende Säule für Wachstum und Beschäftigung. Fakt ist aber auch: Weniger als zehn Prozent der Familienunternehmen bleiben bis in die vierte Generation im Besitz der Familie.

Deshalb ist ein so besonderes Ereignis wie ein 100. oder 125-jähriges Jubiläum ein perfekter Anlass für eine Firmenchronik

Viele inhabergeführte und traditionsreiche Unternehmen feiern solche Betriebsjubiläen auf besondere Weise: Sie lassen ihre Firmengeschichte aufschreiben. Warum auch nicht? Eine Firmenchronik, lebensnah und authentisch erzählt, ist ein wunderbares Instrument, um Nähe zum Kunden herzustellen, die Firmenphilosophie zu vermitteln und Mitarbeiterbindungen zu festigen.

Wie aber gehe ich vor beim Schreiben einer Firmenchronik?

 

Sabine Hense-Ferch von Redaktion-Lippstadt.de
Firmenchroniken und Jubiläumsbücher: Immer auch ein Stück Stadt- und Wirtschaftsgeschichte Foto: Hense-Ferch, http://www.redaktion-lippstadt.de

Am Anfang steht das Sichten zahlreicher Dokumente: Alte Urkunden, Geschäftsbriefe aus vergangenen Jahrzehnten – teilweise noch mit der Hand verfasst – alte Rechnungen und Abschriften von Kaufverträgen. Und Fotos natürlich: Die Gründerfamilie vor dem ersten Firmengebäude anno dazumal, der Geschäftsführer mit Pickelhaube als Leutnant der Reserve im Ersten Weltkrieg, der Seniorchef als Flakhelfer kurz vor Kriegsende. So entsteht aus vorhandenen Dokumenten ein erstes Gerüst. Es ist immer wieder faszinierend, die Unternehmerpersönlichkeit vor dem Hintergrund ihrer Zeit zu porträtieren. Und die Gelegenheit möchte ich ungern ungenutzt verstreichen lassen. Solange noch Zeitzeugen vorhanden sind, die erzählen können, wie „der Alte“ als Chef war, sollte man mit diesen ehemaligen Mitarbeitern sprechen. Deshalb ergänzen Mitarbeiterinterviews – besonders von Ehemaligen, die für das Unternehmen langjährig tätig waren – diese Arbeit. Hinzu kommt noch die Recherche in Stadt- und Wirtschaftsarchiven, die dazu beitragen, die Historie des Wirtschaftszweigs näher aufzuarbeiten. Nach Monaten akribischer Arbeit wird aus vielen Dokumenten, Faktensammlungen und Interviews eine Festschrift, die sich sehen lassen kann.

Firmenchroniken: Von der Idee zum hochwertigen Buch

Der Anstoß dazu, die bewegte Firmengeschichte zu Papier zu bringen, kommt oftmals direkt aus der Inhaberfamilie. Nicht selten sind es die Seniorchefs oder -chefinnen, die nach einem langen Berufsleben im Ruhestand endlich die Zeit finden, die eigene Geschichte, die ihrer Familie und ihres Unternehmens aufzuarbeiten und ihren Kindern und nachfolgenden Generationen als Geschenk zu hinterlassen.

Dann geht es ums Zusammenstellen sämtlicher Unterlagen für die Chronik, das Durchgehen des gesammelten Materials. Es wird sortiert, thematisch sinnvolle Abschnitte und Kapitel gebildet. Und schließlich Seite um Seite geschrieben. Als Journalistin kommt es mir nicht nur auf die Geschichte der Familie an, sondern auch darum, ein Stück Stadt- und Wirtschaftsgeschichte zu dokumentieren. Ist ein Unternehmen so lange an einem Standort verwurzelt, dann hat es in der Stadt seine Spuren hinterlassen. So ist einer der Firmenlenker vielleicht auch im Stadtrat aktiv gewesen, hat wichtige Meilensteine für die Stadt vorangetrieben, seine Söhne, Töchter und Enkel spielten später in den Aufbaujahren nach den beiden Weltkriegen möglicherweise eine bedeutende Rolle in der lokalen Wirtschaftsgeschichte. Was sich nicht anhand von Unterlagen, Zeitzeugen und privaten Briefen nachvollziehen lässt, kann recherchiert werden in Stadtbibliothek und im Stadtarchiv.

Firmenchronik und Jubiläumsbuch: Individuell gegliedert und layoutet

Die Chronik gliedert sich schließlich in verschiedene Abschnitte, ist chronologisch aufgebaut und nach den jeweiligen Gesellschaftern, die die Geschicke des Unternehmens durch teils stürmische Zeiten leiteten, unterteilt. Die letzten Kapitel werden nach persönlichen Interviews mit der derzeitigen Führungsriege geschrieben und beziehen sich dann auf die unternehmerischen Entscheidungen in der Gegenwart und die Planungen für die Zukunft.

Sabine Hense-Ferch beim Interview
Interviews mit Unternehmer und Mitarbeitern sind wichtige Beiträge zu Firmenchroniken. Foto: Pilzecker

Ist der Text fertig, macht sich die Graphik ans Werk, die Geschichte zu bebildern. Alte Briefe und Verträge werden eingescannt, hundertjährige Fotos mit speziellen Verfahren aufbereitet. An dieser Stelle ist es ganz besonders wichtig, ein individuell passendes Layout zu finden und das möglichst treffend zu bebildern, was der Text aussagt. Für jede Chronik wird ein individuelles Layout entwickelt, in dem Text, Fotos und Dokumente harmonieren, damit jede Firmengeschichte zu einem ganz besonderen Buch wird. So entsteht bei jeder Firmenchronik ein Stück Zeit- und Heimatgeschichte, das sich sehen lassen kann. Anschließend geht das Werk in die Druckerei, wo es in beliebiger Auflage gedruckt werden kann.

Warum aber sollten Firmen überhaupt ein Jubiläumsbuch herausgeben? Die Arbeit daran bindet Mitarbeiterressourcen, kostet Zeit und Geld. Aber es lohnt sich. 6 Gründe sprechen dafür:

  • Firmenchroniken sind für Traditionsunternehmen Instrumente des Image-Marketings und der Unternehmens–PR
  • Mit Firmenchroniken halten Unternehmerfamilien ihre Familiengeschichte und ihre Werte fest
  • Mit Firmenchroniken geben Unternehmen wichtige Erfahrungen weiter, von denen Gründer profitieren können
  • Firmenchroniken bedienen ein öffentliches Interesse. Sie sind interessant für die Allgemeinheit, weil das Unternehmen einen Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt oder Region geleistet hat.
  • Mit der Firmenchronik Mitarbeiter binden und finden: Jubiläumsbücher sind wichtige Instrumente des Employer Brandings
  • Firmenchroniken bieten relevante Information für Stakeholder: Kunden, Geschäftspartner, Lieferanten und Messebesucher

1. Firmenchroniken sind für Traditionsunternehmen Instrumente des Image-Marketings und der Unternehmens-PR

Firmenchroniken sind eine wunderbare Methode, das eigene Unternehmen zu präsentieren und Nähe zu Kunden und Mitarbeitern herzustellen. Auch die Firmenphilosophie lässt sich dabei hervorragend abbilden: Wie stark ist das Unternehmen von Traditionen und Werten bestimmt? Woher kommt sein Denken und Handeln? Gerade in Südwestfalen, in Ostwestfalen-Lippe und im Münsterland gibt es eine ganze Reihe traditioneller Familienbetriebe, die aus ihrer langen und wechselvollen Geschichte eine Menge zu erzählen haben und für die eine solche Chronik eine gute Investition ist. Werte wie Qualität, Unabhängigkeitsstreben, Innovationsfreude, fairer Umgang mit Mitarbeitern, Maßhalten und Nachhaltigkeit, Fleiß, Kreativität und Ehrlichkeit können darin zum Ausdruck kommen. In einer Chronik geht es nämlich nicht in erster Linie um die harten Fakten wie Produkte und Dienstleistungen, Umsatzzahlen und Absatzgebiete, sondern eher um die „weichen Faktoren“. Das Unternehmen wird dargestellt in seinem Werdegang, seiner Zähigkeit und Beharrlichkeit, seiner Art des Umgangs mit Mitarbeitern, den Management-Qualitäten, der Innovationsorientierung, Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit, aber auch seinem eventuellen Engagement für die Allgemeinheit oder den Umweltschutz. In anonymen Großunternehmen müssen solche Dinge mit Hilfe einer Corporate Identity inszeniert werden – bei den meisten Familienunternehmen gibt es eine Kultur zum Anfassen. Gibt es ein besseres Marketinginstrument gerade für mittelständische inhabergeführte Unternehmen? Hier zeigt sich Qualität, Anspruch, jahrzehntelange Tradition. Bei vielen Familienunternehmen ist es noch heute so: Man lebt nicht nur von, sondern vor allem für das Unternehmen. Das Unternehmen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Lebenswerk, man denkt und plant als Unternehmer und als Familie in langen Zeiträumen.

Solche Firmenchroniken und Jubiläumsbücher sind aber auch Mittel der Unternehmens-PR, also der Öffentlichkeitsarbeit, indem sie Meinungsbildner wie Journalisten, Verbandspräsidenten und Wirtschaftsförderer erreichen und so ein positives Image aufbauen. Auch für die örtliche Stadtbücherei und für den Chef der Hausbank kann die Firmenchronik interessant sein.

2. Mit Firmenchroniken halten Unternehmerfamilien ihre Familiengeschichte und ihre Werte fest

Gerade bei sehr alten Firmen gibt es mehrere Generationen von Unternehmerpersönlichkeiten, die das Unternehmen durch unterschiedliche Führungsstile geprägt haben. Unternehmer, die ihre ganze Energie und Fähigkeiten, ihr Herzblut und ihre Kraft in den Fortbestand der Firma gesteckt haben. Nachhaltigkeit kann so dokumentiert werden. Ein solches Buch ist eine wichtige Erinnerung für künftige Generationen der Familie, für Kinder und Enkel, auch für die Familien der Mitarbeiter, ein Stück Unsterblichkeit. Erinnerungen weitergeben bedeutet: Geschichten der Vorfahren erzählen, Lernen aus deren Leben, erkennen, was für Weichen im eigenen Leben gestellt werden müssen und wissen woher man kommt. Einige „Paradegeschichten“ aus dem Leben der Eltern, Großeltern und vielleicht sogar Urgroßeltern kennt man – aber nicht, wie sie alltäglich gelebt, gearbeitet, ihren Alltag gestaltet und ihr Unternehmen gelenkt haben. Das Kennen der Lebensgeschichten der Vorfahren ist wichtig für die Nachkommen. Mit dem Tod eines Menschen geht ein ganzes Universum einmaliger Erfahrungen verloren, wenn man die Dinge aufschreibt, bleiben sie erhalten. Und: gerade für Familien, die über mehrere Generationen ein Unternehmen leiten, ist es wichtig, immer wieder zu reflektieren und Konsequenzen aus den Erfahrungen der Vorfahren zu ziehen.

 „Unsere Firmenchronik wird für alle, die interessiert sind und auch für künftige Generationen ein interessantes Nachschlagewerk bleiben, aus dem das Lebenswerk und das unserer Vorväter erkennbar ist“, sagte Allan Brülle, Geschäftsführer der Brülle & Schmelzer GmbH in Lippstadt, deren Chronik ich anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums 2006 geschrieben habe. Ähnlich sieht das auch Gabriele Voigt, die in vierter Generation das Unternehmen Conacord leitete, bevor sie den Stab in Ihren Sohn Claudius Voigt übergab: „Ich habe das Buch mit Frau Hense-Ferch in Angriff genommen, weil ich denke, dass es wichtig ist, die Erinnerungen aufzuschreiben, bevor sie vergessen werden. Und natürlich kann man ganz nebenbei seine Firma auf diese Weise präsentieren und die Werte, die sie verkörpert, wie die Verbundenheit mit der Heimat und der Tradition, aber auch die Verpflichtung den Mitarbeitern und Kunden gegenüber, die für uns immer an erster Stelle stehen und standen“.

3. Mit Firmenchroniken geben Unternehmen wichtige Erfahrungen weiter, von denen Gründer profitieren können

Aber auch für Unternehmer, die eine Firma aufgebaut haben und sie jetzt in die Hände der nachfolgenden Generation weitergeben, lohnt eine Dokumentation. Ein Gründer, der diesen Aufbauprozess mit all seinen Schwierigkeiten erzählen möchte, ist ein interessanter Zeitzeuge. Ein Gründerporträt erfüllt eine wichtige Funktion im Prozess der Firmenübergabe. Durch die Dokumentation seiner Lebensgeschichte stellt der Gründer seine vielfältigen Erfahrungen zur Verfügung. Zugleich können die „Junioren“ über die Publikation ihre Wertschätzung des Seniors öffentlich zeigen.

Aber ein solches Buch soll dabei nicht „Lobhudelei“ sein und allein Erfolge darstellen, es soll gerade nicht vergangenen und aktuellen Firmenlenkern ein Denkmal setzen: Auch und gerade der Umgang mit Misserfolg, Krisen, Schicksalsschlägen ist interessant. Die kritische Auseinandersetzung mit schwierigen Entscheidungen und Irrwegen ist wichtig und macht ein Unternehmen und die Unternehmerfamilie stark. Man lernt aus Erfahrungen, gewinnt Gelassenheit, Stärke und Durchhaltewillen.

4. Firmenchroniken bedienen ein öffentliches Interesse. Sie sind interessant für die Allgemeinheit, weil das Unternehmen einen Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt oder Region geleistet hat.

Traditionsreiche Unternehmen haben spannende Zeiten erlebt: Krieg und Aufbaujahre, Wirtschaftswunder, Inflation, Boomzeiten und Flauten. Daraus ergeben sich Fragen:

  • Der Wandel im Unternehmen: Wie wurden Krisen gemeistert?
  • Wann und wie wurden unternehmerische Akzente gesetzt?
  • Welchen Führungsstil hatten vergangene Geschäftsführer?
  • Wie wurden erfolgreiche Geschäftsabschlüsse angebahnt?
  • Wie schaffte man es, sich immer wieder am Markt zu behaupten, innovativ zu sein, Nischen zu finden und neue Wege einzuschlagen?

Erfolge und Krisen sind entscheidende Meilensteine der Unternehmensgeschichte: Erst im gelebten Leben ist Geschichte nachvollziehbar: Man muss nicht Bertelsmann oder Oetker heißen, um als Unternehmen eine spannende und wechselvolle Geschichte erlebt zu haben.

5. Mit der Firmenchronik Mitarbeiter finden und binden: Firmenchronik sind wichtige Instrumente des Employer Brandings

Eine Firmenchronik kann auch ein Dankeschön an die Mitarbeiter bedeuten. Das Jubiläumsbuch kann zeigen, welchen Stellenwert die Mitarbeiter im Unternehmen haben, was das Unternehmen ihnen alles verdankt. Es gibt Generationen von Mitarbeitern, bei denen man sich auf diese Weise für Ihren Fleiß und ihre Treue bedanken kann. Es macht stolz, wenn man sich in diesem Buch wieder findet, es fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Belegschaft, die Identifikation mit und Bindung an das Unternehmen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der steigenden Ansprüchen von Arbeitnehmern an ihren Arbeitgeber ist eine Firmenchronik ein bedeutendes personalpolitisches Instrument, es erhöht die Personalzufriedenheit, stärkt Motivation, erhält Leistungsfähigkeit und –willigkeit. Und das spiegelt sich letztlich auch im Umgang mit Kunden und deren Wahrnehmung von der Qualität der Leistung niederschlägt. Mitarbeitern können Unternehmen mit einer Firmenchronik relevante Informationen geben, sie am Firmengeschehen beteiligen, Werte vermitteln.

6. Firmenchroniken bieten relevante Informationen für Stakeholder: Kunden, Lieferanten, Interessenten, Geschäftspartner, Messebesucher

Die Kundenansprache in Familienunternehmen ist gewöhnlich eine sehr persönliche. Ein Jubiläumsbuch passt hervorragend dazu! Unternehmen können mit einer Firmenchronik Bilanz ziehen: Warum Entscheidungen so getroffen wurden und nicht anders, warum sie Produktlinien ins Programm genommen haben, warum neue Märkte zu bestimmten Zeiten interessant waren. Unternehmen können mit einer Firmenchronik Werte und Qualitätsmaßstäbe vermitteln, das fördert Vertrauen und Respekt. Und schließlich: Eine Firmenchronik ist ein wunderbares Präsent für Kunden, Geschäftspartner und die Gäste der Jubiläumsfeier.

Und hier finden Sie weitere Informationen über meine Arbeit an Firmenchroniken.

Texte für Karriere-Landingpage der Relay GmbH aus Paderborn

Foto: Pixabay

Für die Relay GmbH aus Paderborn habe ich jetzt die Texte für eine Landingpage im Bereich Karriere erstellt. Relay ist im Umfeld der Energiewirtschaft tätig als einer der weltweit führenden Hersteller von M-Bus Komponenten aller Art. Am Stammsitz Paderborn arbeitet ein eingespieltes Team von rund 25 Ingenieuren, Elektronikern, Entwicklern und Facharbeitern an der Entwicklung und Produktion der High-Tech-Produkte, die eine komfortable und kostengünstige Möglichkeit für die zentrale Fernauslesung von Verbrauchsdaten aller Art darstellen. Relay fertigt komplett „made in Paderborn“ für den wachsenden weltweiten Markt und ist deshalb regelmäßig auf der Suche nach Fachkräften wie Elektronikern und Entwicklern. Das war auch der Grund für die Landingpage: Sie wird als Ergänzung zur eigentlichen Websites des Unternehmens immer dann online geschaltet, wenn gerade qualifizierter Nachwuchs gesucht wird. In komprimierter Form enthält die Landingpage ein Unternehmensprofil und geht auf die Besonderheiten der Entwicklung und Fertigung ein, auf die Innovationsfähigkeit von Relay und nennt die besonderen Pluspunkte für Mitarbeiter: Flache Hierarchien, rasche Entscheidungsprozesse und ein Klima zum Wohlfühlen. Mein Ansprechpartner bei Relay war der stellvertretende Geschäftsführer Jörg Fischer, der mir alle meine Fragen zum Unternehmen geduldig beantwortet hat. Mit von der Partie: Bernd Thorwesten von der etcetc Werbeagentur in Geseke, der sich um Layout und Technik gekümmert und mich für den spannenden Auftrag empfohlen hat.

Hier finden Sie eine weitere Landingpage, die ich getextet habe.

Und hier geht’s zu weiteren Projekten, die ich mit der etcetc Werbeagentur verwirklicht habe:

Leicht verdauliche Wissenshappen – Beitrag für Rathausconsult zum Thema E-Learning

Beitrag Sabine Hense-Ferch in Rathausconsult 3-18.
Beitrag Sabine Hense-Ferch in Rathausconsult 3-18.

Im Auftrag des Magazins Rathausconsult aus dem Wirtschaftsbild-Verlag, für das ich seit vielen Jahren regelmäßig schreiben, habe ich mich mal wieder mit einem Personal- und Weiterbildungsthema beschäftigt: E-Learning. Nicht nur Industrieunternehmen und Dienstleister setzen nämlich auf Weiterbildung via Web, sondern auch zunehmend kommunale Unternehmen wie Stadtwerke. Einige Anbieter von E-Learning-Software haben sich auf diese Zielgruppe spezialisiert, mit Ihnen habe ich über die Vorteile für Nutzer und Anwender gesprochen. Hier finden Sie den doppelseitigen Beitrag als pdf Rathausconsult 3-2018 Beitrag E-Learning

Und hier finden Sie weitere Informationen über meine Arbeit als Magazinjournalistin.

Kooperationen, neue Geschäftsmodelle – und clevere Integration von Migranten – meine neuen Beiträge in Rathausconsult 2 – 2018

In diesen Tagen wird die zweite Ausgabe 2018 von Rathausconsult erscheinen. Seit Jahren schreibe ich regelmäßig für das Magazin, das sich mit den wirtschaftlichen Aspekten kommunaler Tätigkeit beschäftigt. Für die kommende Ausgabe habe ich mich Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) über die Zukunft der Stadtwerke unterhalten. Kooperationen mit externen Geschäftspartnern und neue Geschäftsmodelle sind vielversprechende Ansätze. Ein weiterer Artikel beschäftigt sich  mit der Integration von Geflüchteten bei kommunalen Betrieben – einige dieser Betriebe werden dabei beispielhaft vorgestellt.

Katherina Reiche im Interview - doppelseitiges Interview in Rathausconsult 2-2018.
Katherina Reiche im Interview – doppelseitiges Interview in Rathausconsult 2-2018.

Wer Fragen hat, findet Antworten in Kooperationen

Mit kreativen Ansätzen und Ideen digitale Herausforderungen meistern

Kooperationen mit externen Partnern und neue Geschäftsmodelle wie City-Clouds, Smart-Home-Lösungen und intelligente Mülltonnen könnten für Stadtwerke den Weg in die Zukunft weisen. Vorreiter zeigen, was heute schon möglich ist und wohin die Reise geht. Rathausconsult sprach mit Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) über die Chancen und Risiken dieser innovativen Ansätze. Hier finden Sie ein pdf des Artikels Reiche Interview Rathausconsult 2- 2018

 

Doppelseitiger Beitrag zur Integration von Geflüchteten in Rathausconsult 2 -2018.
Doppelseitiger Beitrag zur Integration von Geflüchteten in Rathausconsult 2 -2018.

„Arbeit ist der beste Integrationsmotor“

Viele kommunale Betriebe schätzen Migranten als motivierte Mitarbeiter

Wie erfolgreich kommunale Betriebe sich in Zukunft behaupten, hängt angesichts des demographischen Wandels auch davon ab, wie offen und gastfreundlich sie sich Zuwanderern präsentieren. Schon jetzt sind viele Unternehmen dringend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Darüber hinaus möchten einige kommunale Betriebe auch in punkto Integration bewusst ein Zeichen setzen und scheuen keine Mühe, Flüchtlinge in die Belegschaft zu integrieren, um ihren Beitrag zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu leisten. Einige Best-Practice-Beispiele, die zum Nachahmen anregen. Hier finden Sie ein pdf des Artikels Integration Flüchtlinge Rathausconsult 2 – 2018

Hier finden Sie weitere Informationen zu meiner Arbeit als Magazinjournalistin.

Neue Webtexte für Café Gerling in Bad Westernkotten

Neue Webseite Café & Restaurant Gerling in Bad Westernkotten
Neue Webseite Café & Restaurant Gerling in Bad Westernkotten

Passend zum Beginn der Biergarten-Saison haben Ute und Ulrich Gerling vom gleichnamigen Café und Restaurant Gerling in Bad Westernkotten ihre Webseite komplett neu gestaltet. Schöne Fotos, ein übersichtliches und nutzerfreundliches Layout, aussagekräftige Texte. Um Letztere habe ich mich gekümmert. Nachmittags beim Kaffee hat mir das Gastronomen-Ehepaar einiges zur Entstehungsgeschichte des Cafés und Restaurants im Kurort berichtet und von Oma Gerda, der kreativen Bäckerin, die aus einem landwirtschaftlichen Betrieb ein Café machte und von der Bäuerin zur Gastronomin wurde. Noch heute hält sich Ute Gerling beim Backen ihrer hausgemachten Torten an die Original-Rezepte der Schwiegermutter. Ob Schwarzwälder-Kirsch oder Frankfurter Kranz – diese und noch viele andere süße und herzhafte Leckereien bieten Gerlings in Ihrem Lokal an – in der kalten Jahreszeit im Wintergarten, im Sommer im Biergarten.

Hier geht’s zur neuen Webseite des Cafés und Restaurants Gerling.

Und hier finden Sie weitere Informationen über meine Arbeit als Texterin von Webseiten.

Im Auftrag der Welke Consulting Gruppe: Wertebroschüre für die SCHRAG-Gruppe

Wertebroschüre SCHRAG Vorwort des Geschäftsführenden Gesellschafters
Wertebroschüre SCHRAG Vorwort des Geschäftsführenden Gesellschafters

Immer mehr Unternehmen haben die Werte, nach denen Sie handeln, tief in Ihren Unternehmensgrundsätzen verankert. Werte machen Unternehmen stark und führen sie sicher in die Zukunft. Im Auftrag meines Agenturpartners, der Welke Consulting Gruppe aus Siegen, mit der ich seit Jahren regelmäßig zusammenarbeite, habe ich erneut ein Broschüren-Projekt verwirklicht: Die Wertebroschüre für die SCHRAG Gruppe. Mein Part war es, nach Vorgabe von Layout und Bildern die Texte zu erstellen und darin die Werte des Unternehmens – Vertrauen, Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit und Offenheit – anschaulich zu beschreiben. 

Die Werte der SCHRAG-Gruppe. Quelle: Wertebroschüre SCHRAG
Die Werte der SCHRAG-Gruppe. Quelle: Wertebroschüre SCHRAG

Die SCHRAG Gruppe ist ein unabhängiges Familienunternehmen und gliedert sich in verschiedene Geschäftsbereiche, die sich mit den Themen Fassadenbau, Metall am Dach und Metallleichtbau beschäftigen und die dazu passenden Ingenieurdienstleistungen anbieten. Sie hat ihren Sitz im siegerländischen Netphen und ist mit 15 Standorten in Europa vertreten.

Hier geht’s zur Werte-Broschüre von SCHRAG Wertebroschuere_SCHRAG_20170719

Hier geht’s zur Imagebroschüre von SCHRAG, die ich ebenfalls getextet habe

Und hier finden Sie weitere Informationen zu meiner Arbeit als Texterin von Unternehmensbroschüren.

Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH: Broschüre für Ausbildungsbetriebe

Die Broschüre ist gespickt mit zahlreichen praktischen Tipps und Hinweisen.
Die Broschüre ist gespickt mit zahlreichen praktischen Tipps und Hinweisen.

Ende des Jahres kam die Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH auf mich zu mit der Bitte, die Texte für eine geplante Broschüre zu übernehmen: Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern. Es sollte eine 30-seitige Broschüre erstellt werden, die sich an Unternehmen richtet. Denn:  Die Gewinnung von Nachwuchs in den Zukunftsbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) gestaltet sich für Unternehmen immer schwieriger. Eine Ursache ist die demographische Entwicklung – aber nicht nur: Ein weiterer Grund liegt darin, dass Ausbildungsunternehmen Mädchen und junge Frauen nicht ausreichend als Zielgruppe dieser eher „frauenuntypischen“ Berufe wahrnehmen und gezielt ansprechen. Ein Thema, das auch mir persönlich sehr wichtig ist. Deshalb habe ich diesen Auftrag gern angenommen.

Auch Steckbriefe von Auszubildenden und ihren Arbeitgebern finden hier Platz.
Auch Steckbriefe von Auszubildenden und ihren Arbeitgebern finden hier Platz.

Maßgabe war es, aussagekräftige und ansprechende Texte zu erstellen, die Unternehmen aus der Region animieren sollen, sich dieses wichtigen Themas anzunehmen. Konkrete Tipps für Unternehmen sollten in der Broschüre ebenso Platz haben wie Steckbriefe von jungen Frauen, die sich für dieses Berufsfeld entschieden haben. Auch die Arbeitgeber der Auszubildenden werden in Kurzporträts vorgestellt – allesamt Unternehmen aus den Kreisen Soest und Hochsauerlandkreis, die sich bewusst für junge Bewerberinnen in technischen Berufen entschieden haben und sich in einem Arbeitskreis für das Thema stark machen.

Broschüre Mädchen für MINT-Berufe begeistern
Broschüre Mädchen für MINT-Berufe begeistern

Hier geht’s zum pdf der Broschüre Mädchen für MINT-Berufe begeistern 180116_FINAL_Leitfaden_MINTMaedchen

Und hier finden Sie weitere Informationen zu meiner Arbeit als Texterin von Broschüren.

Beiträge für die VDI-Nachrichten: Irgendwo im Nirgendwo – Weltmarktführer in der Provinz

Für die VDI-Nachrichten habe ich mich wieder einmal mit einem meiner Lieblingsthemen im Wirtschaftsbereich beschäftigt: Den heimlichen Weltmarktführern, den Hidden Champions. Dieses Mal lag der Fokus darauf, wie Unternehmen in abgelegenen Regionen des Teutoburger Waldes, des Schwarzwaldes oder des Allgäus es schaffen, innovativ zu sein, für einen Weltmarkt zu produzieren und Fachkräfte nicht nur zu holen sondern auch zu halten. Neben einem Überblicksartikel zum Thema haben ich noch ein ganz konkretes Beispiel porträtiert: FSB, Hersteller von preisgekrönten Design-Türklinken aus Brakel im Kreis Höxter, die es sogar schon ins Museum of Modern Art nach New York geschafft haben.

Irgendwo im Nirgendwo - Artikel in den VDI-Nachrichten vom 12. Januar 2018.
Irgendwo im Nirgendwo – Artikel in den VDI-Nachrichten vom 12. Januar 2018.

Irgendwo im Nirgendwo

Erfolgreich in der Provinz: Deutschlands heimliche Weltmarktführer

 Sie gehören zur Welt-Spitze ihrer Branche und dennoch kennt kaum jemand ihre Namen. Ihre unspektakulären Produkte verkaufen sich rund um den Globus. Sie sitzen oft fernab in der Provinz und erweisen sich dort als überdurchschnittlich überlebensfähig: Hidden Champions, Deutschlands versteckte Weltmarktführer. Hier geht’s zum Artikel in den VDI-Nachrichten vom 12. Januar 2018.

Freiheit für die Ingenieure - Artikel in den VDI-Nachrichten vom 12. Januar 2018.
Freiheit für die Ingenieure – Artikel in den VDI-Nachrichten vom 12. Januar 2018.

Freiheit für die Ingenieure

FSB produziert im ostwestfälischen Brakel preisgekrönte Türklinken

 Manchmal geht es nicht anders. Dann muss ein Betrieb seinen Stammsitz aufgeben und woanders neu anfangen. Weil kein Platz zum Wachsen da ist, weil die Märkte zu weit entfernt sind oder fähige Mitarbeiter fehlen. Manchmal aber spielt der Standort überhaupt keine Rolle für den Unternehmenserfolg: Da entstehen weit weg von aller Welt Dinge, die sich in der ganzen Welt verkaufen. Hier geht’s zum vollständigen  Artikel in den VDI-Nachrichten vom 12. Januar 2018.

Und hier finden Sie weitere Informationen zu meiner Arbeit als freie Journalistin.

Beiträge für Rathausconsult: Stadtwerke-Kooperationen, Start-Ups & Karrierefrauen

rathausconsult - Magazin für Kommunalwirtschaft 03-2017
rathausconsult – Magazin für Kommunalwirtschaft 03-2017

In diesen Tagen ist rathausconsult 3 -2017 erschienen, das Magazin für Kommunalwirtschaft aus dem Wirtschaftsbild-Verlag, das ich seit Jahren redaktionell mit Beiträgen unterstütze. Auch in der aktuellen Ausgabe sind wieder drei doppelseitige Beiträge von mir erschienen.

 

 

 

 

Die Grenzen verschwinden - doppelseitiger Beitrag zu Stadtwerke-Kooperationen.
Die Grenzen verschwinden – doppelseitiger Beitrag zu Stadtwerke-Kooperationen.

Die Grenzen verschwinden – Kooperationen bieten für Stadtwerke die Chance in neue Märkte vorzustoßen

Flexibler auf dem Markt agieren, Risiken minimieren, günstiger einkaufen – das funktioniert für kleine am besten, wenn sich mehrere zusammentun, die ihre traditionellen Geschäftsfelder künftig gemeinsam beackern. Die Landschaft der kommunalen Energieversorger in Deutschland ist dabei, sich völlig neu zu sortieren. Viele Stadtwerke gehen Zusammenschlüsse ein, um die Herausforderungen von Digitalisierung, E-Mobilität, Netzausbau und Energiewende zu meistern. Sie kooperieren untereinander, aber auch mit technologieaffinen Partnern. Den gesamten Beitrag finden Sie in rathausconsult auf den Seiten 24 – 25.

Mühsamer Weg an die Spitze – Immer noch sind die weitaus meisten Stadtwerke-Chefs männlich. Warum eigentlich?

Mühsamer Weg an die Spitze - doppelseitiger Beitrag in rathausconsult.
Mühsamer Weg an die Spitze – doppelseitiger Beitrag zu den wenigen Top-Frauen in der Branche.

In kommunalen Unternehmen sieht es kaum besser aus als in der freien Wirtschaft, wenn’s um die weibliche Besetzung von Spitzenpositionen geht: Auf eine Chefin bei deutschen Stadtwerken kommen 24 Chefs. Wie sehen das eigentlich die Frauen, die es in Top-Positionen geschafft haben? Bei den Recherchen zu diesem Text habe ich mit Andrea Vogt, Geschäftsführerin der Stadtwerke Troisdorf, Dr. Nicole Elert, Partnerin bei PwC und Intitiatorin des Netzwerkes „women & energy“ und Dr. Marion Kapsa, Geschäftsführerin der Stadtwerke Brühl, gesprochen. Den gesamten Beitrag finden Sie in rathausconsult auf den Seiten 50-51.

Mit schlauen Ideen Geld sparen - Beitrag in rathausconsult
Mit schlauen Ideen Geld sparen – Beitrag in rathausconsult

Mit schlauen Ideen viel Geld sparen – Ressourcen schonen, grüne Energie intelligent nutzen: Immer mehr kommunale Unternehmen setzen auf die Zusammenarbeit mit Start-Ups

In rathausconsult 1-2017 erschien ein Artikel von mir über Stadtwerke, die vermehrt Kooperationen mit jungen, innovativen Unternehmen eingehen, um die Energiewende zu bewältigen, die Digitalisierung im Energiemarkt und die Herausforderungen durch anspruchsvoller werdende Strom- und Gaskunden zu meistern. Bei der Recherche für diesen ersten Text bin ich auf weitere, interessante Beispiele gestoßen, denn nicht nur Stadtwerke, auch kommunale Wohnungsbauunternehmen, Energieversorger oder Abfallentsorger setzen auf findige Ideen und frischen Input durch Jungunternehmer. Den gesamten Beitrag finden Sie in rathausconsult auf den Seiten 44-45.

 Und hier finden Sie weitere Informationen zu meiner Arbeit als Magazinjournalistin

 

Für die VDI-Nachrichten: Erfolg – eine Frage der Nachhaltigkeit

Erfolg - eine Frage der Nachhaltigkeit. Artikel in den VDI-Nachrichten vom 14.07.17.
Erfolg – eine Frage der Nachhaltigkeit. Artikel in den VDI-Nachrichten vom 14.07.17.

Ressourcenschonung bei Beschaffung, Produktion und Transport ist nicht nur für die Umwelt ein Gewinn: Nachhaltige Produkte eröffnen neue Zielgruppen, machen Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv und sind nicht selten Treiber für Innovationen. Eine Studie belegt den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Innovationsfähigkeit. Zu diesem Thema ist heute ein Beitrag in der „Ingenieurkarriere“ der VDI-Nachrichten erschienen, für die ich seit vielen Jahren regelmäßig schreibe. Ich habe darin den Zusammenhang von nachhaltigem unternehmerischem Handeln und der Innovationsfreude von Unternehmen beleuchtet und mit verschiedenen Beispielen unterlegt. Hier geht’s zum Artikel in den VDI-Nachrichten vom 14.07.17.