Thrillerautor Horst Eckert in der Gesamtschule Lippstadt. Foto: Sabine Hense-Ferch

Richtig interessant wird’s erst jenseits der Fakten

Die Düsseldorfer Jugendbuchautorin Gina Mayer las vor Jugendlichen in Lipppstadt. Alle Fotos: Sabine Hense-Ferch
Die Düsseldorfer Jugendbuchautorin Gina Mayer las vor Jugendlichen in Lipppstadt. Alle Fotos: Sabine Hense-Ferch

Manchmal ist es einfach schön, wenn man seine beruflichen Stärken, private Interessen und die ehrenamtliche Tätigkeit so miteinander verbinden kann, dass etwas richtig Gutes dabei entsteht – und ganz nebenbei ein unterhaltsamer Tag und  nette neue Kontakte dabei herauskommen. Seit Jahren engagiere ich mich im Rahmen der Fördervereinsarbeit für die Mediothek der Städtischen Gesamtschule in Lippstadt, in jüngster Zeit vor allem durch die Organisation von Lesungen mit bekannten Jugendbuchautorinnen und -autoren. Ich wähle die Autoren aus, kümmere mich ums organisatorische Procedere, nehme natürlich selbst an der Lesung teil und schreibe anschließend darüber einen Pressebericht. So auch jüngst wieder geschehen bei zwei Lesungen: So hatten wir das Glück, im November gleich zwei namhafte Schriftsteller zu Gast in Lippstadt zu haben, Thrillerautor Horst Eckert und Jugendbuchautorin Gina Mayer. Während Gina Mayer vor den Jahrgangsstufen 8 und 9 aus ihren Büchern „Die verlorenen Schuhe“ und „In guten wie in toten Tagen“ las, beschäftigte sich Horst Eckert mit dem NSU-Prozess und den daraus entstandenen noch offenen Fragen – deren Lösung er zu einem spannenden Roman verarbeitete.

Gina Mayer: Autogrammstunde nach der Lesung.
Gina Mayer: Autogrammstunde nach der Lesung.

Hier mein Bericht zur Lesung von Horst Eckert:

Interessant wird’s jenseits der Fakten – Politthriller-Autor Horst Eckert zu Gast im Forum der Gesamtschule

Eisenach, 2011: Zwei Männer liegen tot in ihrem Wohnmobil. Sie waren Teil des rechtsextremistischen Terror-Trios, das Deutschland jahrelang unerkannt in Angst und Schrecken versetzt hatte. Wie die Geschichte weitergeht und wer diese Männer waren, weiß jeder, der Zeitung liest. Denn: Die NSU-Morde werden momentan noch immer vor dem Landgericht München mit Beate Tschäpe auf der Anklagebank verhandelt. Soweit die Realität. Welche offenen Fragen und Rätsel die ganze Geschichte aber aufwirft und wie man Lücken und scheinbaren Widersprüche erklären könnte, damit hat sich der Thrillerautor und frühere Fernsehjournalist Horst Eckert beschäftigt. In seinem spannenden Roman „Wolfsspinne“ hat er sich – eng angelehnt an die wahre Geschichte – eine spannende Story ausgedacht, die um die Figuren Gary, Max und Ronny kreist. Aus „Wolfsspinne“ las Eckert jetzt vor der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule – erstmals im neuen „Forum“ des Neubaus der Schule.

Der Förderverein der Schule hatte diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht. Eckert, dessen Bücher in mehrere Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen geehrt worden sind, las nicht nur aus dem spannenden Thriller, der im Rahmen seiner Serie um den Düsseldorfer Ermittler Vincent Veih erschien, sondern gab auch tiefe Einblicke in die Fakten rund um die NSU – und um ihre ungelösten Rätsel: Warum musste die junge Polizistin sterben? Wer erschoss die beiden Uwes und warum? Warum wurden so viele Akten geschreddert und von wem? Was im wirklichen Leben vielleicht niemals aufgeklärt werden wird, das hat Horst Eckert in seinem Roman elegant gelöst – und gab den rund 60 jungen Zuhörern eine spannende Kostprobe davon. „Interessant wird’s jenseits der Fakten, wenn die eigene Fantasie ins Spiel kommt und man sich Alternativen ausdenken muss, um Dinge zu erklären“, verriet der Autor.

Eckert las vor den Oberstufenschülern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Buch – ohne zuviel darüber zu verraten, wie die spannende Geschichte schließlich endet. Das können die Schülerinnen und Schüler selbst nachlesen, denn der Förderverein hat anlässlich der Lesung gleich einige Bücher des Düsseldorfer Schriftstellers angeschafft.

Nach der Lesung beantwortete der 58-jährige Autor aus Düsseldorf Schülerfragen zum Prozess des Bücherschreibens, zur Komposition von Romanfiguren, Handlungssträngen, zur Recherchearbeit und zum Umgang mit Schreibblockaden.

Hier finden Sie mehr zu meiner Arbeit als Journalistin von Presseberichten

Kostenloser Sonderdruck der RÜCKENzeit für Skoliose-Patienten. Hier gibt's die Pressemeldung dazu.

PR-Text: Neues, kostenloses Rückenmagazin erschienen

Kostenloser Sonderdruck der RÜCKENzeit für Skoliose-Patienten. Hier gibt's die Pressemeldung dazu.
Kostenloser Sonderdruck der RÜCKENzeit für Skoliose-Patienten. Hier gibt’s die Pressemeldung dazu.

Osters Rückenshop, Spezialversandhaus bei Rückenproblemen, hat jetzt eine Sonderausgabe des Magazins RÜCKENzeit herausgebracht und widmet sich in diesem Heft dem Thema Kleidung für Skoliose-Patienten. Das Magazin, das kostenlos an Skoliose-Patienten und Kunden von Osters Rückenshop abgegeben wird, bietet wertvolle Tipps für Betroffene wie Ratschläge zur Eingewöhnung an das regelmäßige Tragen des Korsetts und Kleidungstipps für junge Mädchen, die ein Korsett tragen müssen. Im Auftrag meiner Kundin, der Marketing & Kommunikation Iris Gabriel, habe ich jetzt für Oster’s Rückenshop eine Pressemitteilung, die sich dem Sonderdruck widmet, getextet und an die Fachpresse versandt. Hier geht’s zur Pressemitteilung.

Und hier finden Sie weitere Informationen zu meinen Angeboten an Pressemitteilungen und Pressetexten.

Martin Hammelbeck (rechts) im Gespräch mit Besuchern seiner Hausmesse.

„Wohngeschichten“ erzählen vom individuellen Einrichten

Lignatus Handwerkertage am 18./19. Februar: Rückblick auf zehn Jahre Erfolgsgeschichte. Diese Pressemitteilung habe ich aktuell für meinen Kunden Lignatus – Die Wohnmanufaktur geschrieben und an verschiedene Medien in der Region versandt.

Martin Hammelbeck (rechts) im Gespräch mit Besuchern seiner Hausmesse.
Martin Hammelbeck (rechts) im Gespräch mit Besuchern seiner Hausmesse.

Langenberg, Februar 2017 – Raumübergreifendes Wohnen ist einer der großen Trends, die sich in der Einrichtungslandschaft abzeichnen: Küchen öffnen sich in Wohnräume, Schlafzimmer werden eins mit ansprechenden Bädern. „Möbel werden künftig multifunktionaler und für verschiedene Zwecke nutzbar, müssen jeden Wandel mitmachen – egal, ob man umzieht, Gäste beherbergt oder die Familie sich verkleinert oder vergrößert“, verrät Bettina Bickert, Innenarchitektin aus Krefeld über die großen Einrichtungstrends, die das Wohnen in nächster Zukunft beherrschen werden. Weitere Details über Farben, Formen und Materialien wird die Einrichtungsexpertin im Rahmen der 10. Lignatus Handwerkertage am 18. und 19. Februar im Rahmen ihrer Vorträge erläutern. „So viel schon einmal vorab: Individualität ist beim Wohnen ein ganz großes Thema und dazu gehören natürlich auch ganz persönlich gefertigte Möbel“.

Stöbern, Neues entdecken, Trends erspüren: 2000 Besucher kommen jedes Jahr zu den Lignatus-Handwerkertagen.
Stöbern, Neues entdecken, Trends erspüren: 2000 Besucher kommen jedes Jahr zu den Lignatus-Handwerkertagen.

Die Innenarchitektin ist nicht von ungefähr seit vielen Jahren Referentin bei der Hausmesse der Langenberger Wohnmanufaktur Lignatus. Denn häufig ergänzen ihre Vorträge perfekt das Angebot der Wohnmanufaktur, die sich auf den Möbel- und Innenausbau spezialisiert hat und auf Maß gefertigte Lösungen für persönliche Lebensräume entwickelt. Interessante Konzepte mit pfiffigen Details in bester handwerklicher Ausführung sind Markenzeichen des Unternehmens. „Insofern liegen wir in Sachen Individualität ganz im Trend“, schmunzelt Lignatus-Inhaber Martin Hammelbeck. Seit nunmehr zehn Jahren verwandelt Hammelbeck einmal im Jahr seine Räumlichkeiten an der Stromberger Straße in Langenberg – Werkstatt und Showroom – in eine Hausmesse, wo er rund 2000 Besuchern ein Wochenende lang nicht nur eigene Entwürfe schöner Einbaumöbel, Tischlerküche und Bad zeigen will, sondern auch Kollegen anderer Gewerke die Möglichkeit gibt, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Zielgruppe ist die Generation 50plus – aber nicht nur: Wer seinen Wohnbereich neu gestalten will und auf Qualität achtet, wird bei Lignatus innenarchitektonisches Know-how, fundierte Beratung und viele gute Ideen finden. „Wir sprechen Menschen an, die sich in den eigenen vier Wänden rundum wohl fühlen möchten und großen Wert auf Ambiente, Komfort und Qualität legen und die in nächster Zeit ihr Haus oder ihre Wohnung umbauen oder renovieren möchten – zum Beispiel, weil die Kinder ausgezogen sind“, erläutert Martin Hammelbeck. Ganz in diese Richtung geht deshalb auch das Thema der diesjährigen Handwerkertage: „Wohngeschichten“.

Wer sein Haus umbauen oder renovieren möchte, findet hier viele Anregungen für schönes Wohnen.
Wer sein Haus umbauen oder renovieren möchte, findet hier viele Anregungen für schönes Wohnen.

Lignatus kann mit seinen Handwerkertagen auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken: „Angefangen hat alles anlässlich des Tags des Tischlers 2007“, erinnert sich Hammelbeck. „Damals hatten wir die spontane Idee, einmal unsere Werkstatttüren für Besucher zu öffnen und vielleicht auch noch den einen oder anderen Kollegen anderer Gewerke dazu einzuladen“. Gesagt, getan. Mit sechs Partnerunternehmen verwandter Gewerke – vom Maler bis zum Kaminbauer – veranstaltete Lignatus die erste Wohnschau – und war überwältigt von der Resonanz. Die Hausmesse entwickelte sich von Jahr zu Jahr weiter, immer mehr Besucher und Aussteller kamen nach Langenberg: In diesem Jahr sind es neun ausstellende Handwerksbetriebe – Maler, Raumausstatter, Fensterbauer, Leuchten, Medientechnik, Tischler, Hochbau, Solaranlagen und Insektenschutzgitter – und etliche weitere Ausstellungspartner, die die Hausmesse inhaltlich ergänzen. So werden neben einer Thermomix-Vorführung auch Naturholzböden, Sanitärkeramik, Designheizkörper und schöne Türgriffe zu sehen sein. Was das besondere Konzept der Handwerkertage ausmacht: Von jedem Gewerk präsentiert jeweils nur ein Vertreter sein Fach. Allen gemeinsam ist der hohe Anspruch an die eigene Kompetenz und Qualität der Ausführung: „Wir vermitteln unseren Kunden das Gefühl, bei uns in besten Händen zu sein. Wir alle verstehen unser Handwerk und empfehlen uns deshalb auch guten Gewissens oft gegenseitig weiter. Der Besuch einer Hausmesse wie die Lignatus-Handwerkertage spart Interessenten Zeit, wenn größere Renovierungsarbeiten anstehen und zuverlässige Ansprechpartner gesucht werden“, so Martin Hammelbeck. Bei der Umgestaltung von Räumen lassen sich auf diese Weise ganzheitliche und nachhaltige Konzepte verwirklichen, häufig unter Einbindung von Innenarchitekten.

Das Programm der diesjährigen Handwerkertage verspricht wieder ein interessantes Wochenende: Am Samstag und Sonntag ist die Ausstellung jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet, an beiden Tagen stehen Experten-Vorträge zu verschiedenen Wohn-Themen auf dem Programm. Die Künstlerin Sinnika Airaksinen-Rade aus Witten wird ihre Werke ausstellen und Porträt-Zeichnungen anbieten.

Sie möchten auch Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen in der lokalen oder regionalen Presse lancieren? Hier finden Sie Informationen dazu

Susann Kreller

Aufs klassische Happy End warten ihre Leser vergeblich

Autorin Susann Kreller zu Gast in der „Leselounge“ der Gesamtschule

Für ihre Bücher recherchiert Susann Kreller akribisch: Um herauszufinden, wie altes Parkett knarzt, wenn man darüber geht, sucht sie manchmal alte Häuser auf. Um zu fühlen, wie Kehle und Blutdruck reagieren, wenn man puren Wodka trinkt, hat sie den Selbstversuch gewagt – und um zu erfahren, wie 80-jährige über ihre Lebenssituation denken, führt sie Gespräche mit Menschen in Seniorenheimen. Susann Kreller, die jetzt im Rahmen einer Lesung zu Gast in der „Leselounge“ der Städtischen Gesamtschule war, verriet eine Menge über ihre Arbeit als Schriftstellerin – und die Achtklässler dankten es ihr mit vielen neugierigen Fragen und großem Interesse. Der Förderverein der Schule hatte diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht. Kreller, deren Bücher mit mehreren Literaturpreisen geehrt worden sind, las aus ihrem Werk „Schneeriese“. Darin geht es um die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Jugendlichen Adrian und Stella, die auf eine harte Probe gestellt wird, als Stella sich in den Nachbarsjungen verliebt. Und Adrian, der 1,90 Meter große 15-Jährige, der in der Schule wegen seiner Größe oft gehänselt wird, ohne seine Freundin und Beschützerin zurückbleibt.

Die Bielefelder Autorin Susann Kreller zu Gast in der Gesamtschule Lippstadt. Foto: Sabine Hense-Ferch
Die Bielefelder Autorin Susann Kreller zu Gast in der Gesamtschule Lippstadt. Fotos (2): Sabine Hense-Ferch

Kreller las vor den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Buch – ohne zu viel darüber zu verraten, wie die anrührende Geschichte schließlich endet. Das können die Jugendlichen in den nächsten Wochen selbst nachlesen, denn der Förderverein hat anlässlich der Lesung gleich einige Bücher der Autorin angeschafft. Während und nach der Lesung beantwortete die 39-jährige Schriftstellerin aus Bielefeld, die in Sachsen aufgewachsen ist, Schülerfragen und sprach auch sehr offen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Arbeit als Autorin.  Wie lange sie an ihren Romanen schreibe und wo sie am liebsten schreibe, wollten die Schüler wissen, woher ihre Ideen kämen, ob sie vom Schreiben leben könne und ob sie immer schon gewusst habe, dass sie eines Tages Bücher schreiben werde. Freimütig erzählte die promovierte Germanistin und Anglistin aus Ihrem Leben: „Mit 16 Jahren habe ich meine ersten Geschichten geschrieben, es hat lange gedauert, bis ich mich das getraut habe, weil ich immer dachte, das könnten nur ‚richtige‘ Schriftsteller“. Ihre ersten Geschichten hätten dann immer tödlich geendet für die Protagonisten. Das sei heute zwar nicht mehr der Fall – dennoch: Ein klassisches Happy End à la Hollywood mag sie nicht. „Das gibt es im richtigen Leben ja auch nicht und schließlich schreibe ich realistische Jugendromane“, so Kreller, die über Literaturwettbewerbe an ihren heutigen Herausgeber, den bekannten Carlsen-Verlag, gekommen ist.

Susann Kreller las mehrere Kapitel und beantwortete die zahlreichen Fragen der Achtklässler.
Susann Kreller las mehrere Kapitel und beantwortete die zahlreichen Fragen der Achtklässler.

„Ich brauche manchmal mehrere Jahre für ein Buch, weil ich immer wieder die Arbeit daran unterbreche, um Geschichten fürs Radio zu schreiben“, verriet die sympathische Schriftstellerin. „Vor allem, wenn ein Thema sehr traurig, ist wie das Thema ‚Kindesmissbrauch‘ in meinem ersten Roman ‚Elefanten sieht man nicht‘, dann kann es sein, dass ich mal zwischendurch etwas lustiges schreiben muss, um mich selbst aufzuheitern“. Und natürlich ist da noch die akribische Recherche für jedes Werk, die die Arbeit daran in die Länge zieht: Jedes ungewöhnliche Geräusch, jeden seltenen Geruch prüft die Autorin nach. Auch die Suche nach den passenden Namen für ihre Helden gestaltet sich oft schwierig: „Es kommt dann manchmal vor, dass ich Telefonbücher oder Klingelschilder von Mietshäusern nach Namen absuche, die ich verwenden könnte. Ein Romanheld muss ja auch einen realistischen Namen haben, meint Kreller. Und schließlich brauche auch die Vorbereitung für ein Buch ihre Zeit: Erst wenn sie sich alle Personen genau vorstellen könne, mit ihren Eigenheiten und Merkmalen, und die Struktur des Buchs von Anfang bis Ende stehe, dann fange sie mit dem Schreiben an, verriet sie.

Die Mediothek der Gesamtschule, von den Schülern „Leselounge“ getauft, ist vor vier Jahren mit einem Anfangsbestand von 800 Medien eröffnet worden und seitdem kontinuierlich angewachsen. Sie wird von Eltern und Lehrern ehrenamtlich betreut.

Hier erfahren Sie mehr über meine Arbeit an Pressetexten und Pressemitteilungen

Lignatus-Inhaber Martin Hammelbeck.

Pressemitteilung: Wohnen mit Ambiente

Für meinen langjährigen Kunden, die Langenberger Wohnmanufaktur Lignatus, habe ich im Vorfeld der diesjährigen Hausmesse „Handwerkertage 2016“ die folgende Pressemitteilung, verfasst – in unterschiedlichen Versionen für verschiedene Zielmedien. Hier finden Sie mehr über meine Pressearbeit für Unternehmen.

 

Mehrere Lippstädter Aussteller bereichern die Lignatus-Handwerkertage 2016
Langenberg, Januar 2016 – „Wohnträume gestalten“ unter diesem Motto stehen die 9. Lignatus-Handwerkertage am 20. und 21. Februar 2016. Sie zeigen, wie aus Ideen und Träumen schließlich Entwürfe und Lebenswelten werden können. Wer in nächster Zeit Haus oder Wohnung umbauen oder renovieren möchte, findet hier viele Anregungen: Die Langenberger Wohnmanufaktur Lignatus öffnet wieder für ein Wochenende ihre Räumlichkeiten all denjenigen, die sich im Rahmen einer kleinen Hausmesse Inspiration für die eigenen vier Wände holen möchten und dabei Wert auf Qualität, Komfort und Ambiente legen.

Zahlreiche Interessenten holen sich Anregungen bei den Lignatus-Handwerkertagen
Zahlreiche Interessenten holen sich Anregungen bei den Lignatus-Handwerkertagen.

„Wir richten beim Umbau unser Augenmerk auch auf ganzheitliche Konzepte“, verrät Lignatus-Gründer und Inhaber Martin Hammelbeck. „Viele unserer Kunden zählen zur Generation 50 Plus: Wenn die Kinder aus dem Haus sind, möchte man seinen persönlichen Wohnbereich veränderten Bedürfnissen anpassen und lang gehegte Träume verwirklichen. Bei uns finden sie innenarchitektonisches Know-how, fundierte Beratung und viele ausgereifte Ideen“, so Martin Hammelbeck. Lignatus hat sich auf den Möbel- und Innenausbau spezialisiert und entwickelt auf Maß gefertigte Lösungen für persönliche Lebensräume. Ausgefeilte Konzepte mit interessanten Details in bester handwerklicher Ausführung sind Markenzeichen des Unternehmens.

Neben der persönlichen Beratung durch Wohn-Experten und Vorträgen zum Thema Wohnen erwarten die Besucher im Lignatus-Showroom und der angrenzenden Werkstatt an der Stromberger Straße auch zahlreiche Objektbeispiele. In diesem Jahr steht deutlich mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung: Erstmals erstreckt sich die Schau auch auf die 400 Quadratmeter große neue Halle des Unternehmens, die pünktlich zu den Handwerkertagen bezugsfertig wird. Das Angebot mehrerer ausgewählter Handwerksbetriebe der Region auf den Lignatus-Handwerkertagen reicht von Bau- und Tiefbauunternehmen, Maler und Elektrotechnik bis hin zum Dachdecker und Zimmermann. Auch die maßgefertigte Tischlerküche mit Miele-Geräten, Einbauschränke, Dekorationen, Gardinen und Vorhänge sowie Lichtgestaltung werden präsentiert. „In diesem Jahr haben wir gleich mehrere Aussteller und Referenten aus Lippstadt zu Gast in Langenberg, darunter Malermeister Thomas Niemann aus Benninghausen mit seinen feinen Wandputzen, Elektroinstallateur Andreas Nellner aus Bad Waldliesborn, der Interessenten über die Möglichkeiten moderner BUS-Technik informiert und die Architektin Marai Ströcker vom Lippstädter Architekturbüro RSA, die ein nachhaltig erbautes Wohnhaus aus regionalen, ökologischen Baumaterialien vorstellt“, so der Lignatus-Inhaber. Das Konzept der Lignatus-Handwerkertage ist übrigens einzigartig in der Region: Von jedem Gewerk präsentiert jeweils nur ein Vertreter sein Fach. Allen gemeinsam ist der hohe Anspruch an die handwerkliche Ausführung.

Die Ausstellung ist an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet, ergänzende Vorträge zu Wohnthemen und besondere Highlights bereichern das Programm: Besucher können beispielsweise einen Kunstdrechsler bei der Arbeit erleben, Ida Deppe zeigt Interessenten die Funktionsweise des Thermomixes.
Für Kaffee und Kuchen sorgen wieder die Messdiener aus Langenberg, mit warmen Speisen versorgt Pütt’s Gasthaus die Besucher.

Hinweis zur Straßenführung:
Achtung: Langenberg baut derzeit seine Hauptstraße aus. Wegen dieser großen Baustelle im Ortszentrum ist die Zufahrt zu den Lignatus-Handwerkertagen nur auf Umwegen zu erreichen. Der Weg ist ab B 55/ B 64 ausgeschildert. Die Stromberger Straße ist für die Zeit der Veranstaltung im Bereich von Lignatus einseitig auf einer Länge von etwa einem Kilometer zum Parken freigegeben. Aus Sicherheitsgründen ist die Stromberger Straße – aus Richtung Wadersloh/Stromberg kommend – als Einbahnstraße ausgelegt. Aus Fahrtrichtung Langenberg ist die Stromberger Straße für die Dauer der Veranstaltung durch die Parkregelung gesperrt. Eine Umleitung für den Fernverkehr (und für die Zufahrt zu den Lignatus – Handwerkertagen) ist ausgeschildert.

Lignatus-Inhaber Martin Hammelbeck.

Mehr Raum für größere Aufträge – Pressemitteilung

Die folgende Pressemitteilung habe ich für meinen langjährigen Kunden, die Wohnmanufaktur LIGNATUS in Langenberg verfasst. Hier finden Sie mehr über mein Angebot an Pressemitteilungen und Unternehmenspublikationen.

Langenberger Wohnmanufaktur Lignatus baut neue Halle und erweitert um 400 Quadratmeter
Langenberg, Januar 2016 – Die Langenberger Wohnmanufaktur Lignatus hat in den vergangenen Monaten kräftig investiert und ihre Zukunftsfähigkeit gesichert: Nach einigen Monaten Bauzeit ist jetzt nicht nur die neue 400 Quadratmeter große Fertigungshalle bezugsfertig geworden, darüber hinaus wird eine brandneue 5-Achs-CNC-Holzbearbeitungsmaschine dort einziehen. Lignatus erweitert damit die Räumlichkeiten auf etwa die doppelte Produktionsfläche und schafft einen Anschluss an die bestehende Werkhalle an der Stromberger Straße. Die neue Industriehalle wurde in Stahlbauweise vom Langenberger Unternehmen Baumhus erstellt, unter der Federführung von Architekt Peter Hämel.

Lignatus-Inhaber Martin Hammelbeck.
Lignatus-Inhaber Martin Hammelbeck.

„Durch die Erweiterung unserer Kapazitäten sind wir in der Lage, künftig größere Aufträge anzunehmen. Wir können deutlich schneller und effizienter arbeiten und unsere Abläufe verbessern“, so Lignatus-Gründer und Inhaber Martin Hammelbeck. Lignatus hat sich auf den Möbel- und Innenausbau spezialisiert und entwickelt mit zehn Mitarbeitern auf Maß gefertigte Lösungen für persönliche Lebensräume. Büros und Arztpraxen. Interessante Konzepte mit pfiffigen Details in bester handwerklicher Ausführung sind Markenzeichen des Unternehmens.
Die neue Stahlbau-Halle ist mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgestattet, außerdem verfügt sie über eine moderne Spanabsaugung mit Wärmerückgewinnung. Hier zieht nicht nur die fünfachsige CNC-gesteuerte Sägemaschine ein, die eine dreidimensionale Bearbeitung von Werkstücken ermöglicht, es werden auch zusätzliche Lagerplätze geschaffen. Auf halber Höhe befindet sich halbseitig eine Zwischendecke, die Platz für Büros und Sozialräume bietet. Die bisherige Maschinenhalle soll künftig für Montagearbeitsplätze genutzt werden. „Erstmals werden wir die Halle im Rahmen der Handwerkertage am 20. und 21. Februar einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Zu den Handwerkertagen stellen wir im Zusammenspiel mit Handwerkerkollegen anderer Gewerke den interessierten Besuchern gelungene Lösungen für Umbau und Renovierung vor“, erläutert Martin Hammelbeck. Die Handwerkertage werden im Schnitt jedes Jahr von rund 2000 Interessierten besucht – erstmals kann auf die Anmietung eines beheizten Zeltes verzichtet werden.
Während der Bauarbeiten stieß das beauftragte Tiefbauunternehmen Südhoff aus Langenberg übrigens auf unerwartete Probleme….weiterlesen

Nachhaltige Konzepte für schönes Wohnen - die gibt es alljährlich auf den Langenberger Handwerkertagen.

Anregungen fürs Wohnen mit Ambiente

Mein langjähriger Kunde, die Langenberger Wohnmanufaktur Lignatus, hat mich wieder mit der Pressearbeit für ihre Hausmesse, die Handwerkertage im kommenden Februar, beauftragt. Ich habe aus diesem Anlass mehrere Pressetexte in unterschiedlichen Längen und Varianten fertiggestellt, die in den kommenden Wochen in der regionalen Presse erscheinen werden. Hier finden Sie Informationen, wenn Sie ebenfalls an meiner Unterstützung Ihrer Pressearbeit interessiert sind.

Hier ein Auszug:

„Wohnträume gestalten“: Lignatus-Handwerkertage 2016 nehmen Renovierer ins Visier
Langenberg, Dezember 2015 – „Wohnträume gestalten“ unter diesem Motto stehen die 9. Lignatus-Handwerkertage am 20. und 21. Februar 2016. Sie zeigen, wie aus Ideen und Träumen schließlich Entwürfe und Lebenswelten werden können. Wer in nächster Zeit Haus oder Wohnung umbauen oder renovieren möchte, findet hier viele Anregungen: Die Langenberger Wohnmanufaktur Lignatus öffnet wieder für ein Wochenende ihre Räumlichkeiten all denjenigen, die sich im Rahmen einer kleinen Hausmesse Inspiration für die eigenen vier Wände holen möchten und dabei Wert auf Qualität, Komfort und Ambiente legen.

Martin Hammelbeck im Gespräch mit Kunden.
Lignatus-Inhaber Martin Hammelbeck im Gespräch mit Kunden.

„Wir richten beim Umbau unser Augenmerk auch auf ganzheitliche Konzepte“, verrät Lignatus-Inhaber Martin Hammelbeck. „Viele unserer Kunden zählen zur Generation 50 Plus: Wenn die Kinder aus dem Haus sind, möchte man seinen persönlichen Wohnbereich veränderten Bedürfnissen anpassen und lang gehegte Träume verwirklichen. Bei uns finden sie innenarchitektonisches Know-how, fundierte Beratung und viele ausgereifte Ideen“, so Martin Hammelbeck. Lignatus hat sich auf den Möbel- und Innenausbau spezialisiert und entwickelt auf Maß gefertigte Lösungen für persönliche Lebensräume. Ausgefeilte Konzepte mit interessanten Details in bester handwerklicher Ausführung sind Markenzeichen des Unternehmens.

Neben der persönlichen Beratung durch Wohn-Experten und Vorträgen zum Thema Wohnen erwarten die Besucher im Lignatus-Showroom und der angrenzenden Werkstatt an der Stromberger Straße auch zahlreiche Objektbeispiele. In diesem Jahr steht deutlich mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung: Erstmals erstreckt sich die Schau auch auf die 400 Quadratmeter große neue Halle des Unternehmens, die pünktlich zu den Handwerkertagen bezugsfertig wird. Das Angebot mehrerer ausgewählter Handwerksbetriebe der Region auf den Lignatus-Handwerkertagen reicht von Bau- und Tiefbauunternehmen, Maler und Elektrotechnik bis hin zum Dachdecker und Zimmermann. Auch die maßgefertigte Tischlerküche mit Miele-Geräten, Einbauschränke, Dekorationen, Gardinen und Vorhänge sowie Lichtgestaltung werden präsentiert. „Wie immer ist unser Angebot hochwertig und vielfältig und jeder kann sich bei uns zwanglos über neue Trends informieren“, so der Lignatus-Inhaber. Das Konzept der Lignatus-Handwerkertage ist übrigens einzigartig in der Region: Von jedem Gewerk präsentiert jeweils nur ein Vertreter sein Fach. Allen gemeinsam ist der hohe Anspruch an die handwerkliche Ausführung.

Das Programm der diesjährigen Handwerkertage umfasst nicht nur die Ausstellung, die an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist, sondern auch ….

Mittlerin zwischen den Welten

Autorin Aygen-Sibel Celik zu Gast in der „Leselounge“ der Gesamtschule

Autogrammstunde nach getaner Arbeit: Aygen-Sibel Celik in der Gesamtschule.
Autogrammstunde nach getaner Arbeit: Aygen-Sibel Celik in der Gesamtschule.

Geboren in Istanbul, aufgewachsen in Frankfurt. Als Jugendliche kehrte sie mit ihren Eltern in die Türkei zurück, als Studentin kam sie wieder nach Deutschland. Dieses Pendeln zwischen den Welten, der Kampf gegen Vorurteile, das Heimisch-Werden in der Fremde, das Werben um Toleranz – sie sind die großen Themen der bekannten Autorin Aygen-Sibel Celik, die jetzt im Rahmen einer Lesung zu Gast in der „Leselounge“ der Städtischen Gesamtschule war. Der Förderverein der Schule hatte diese Lesung in Verbindung mit der NRW-Kulturförderinitiative „Werkproben“ möglich gemacht. Celik, deren Bücher mit zahlreichen Preisen geehrt worden sind, las aus ihrem Werk „Seidenhaar“. Darin geht es um die beiden jungen Türkinnen Canan und Sinem – die eine trägt mit Überzeugung Kopftuch, die andere nimmt ihr das nicht ab, probiert es aber eines Tages selbst aus, um die Freundin besser zu verstehen. Und wird plötzlich mit Reaktionen ihrer Umwelt konfrontiert, mit denen sie nicht gerechnet hatte. Eines Tages verschwindet „die Kopftuchträgerin“ Canan und die Freundin vermutet, dass sie sich radikalen Kreisen angeschlossen haben könnte.

Zahlreiche Preise erhielt die sympathische Autorin für ihre Bücher.
Die sympathische Autorin wurde mit zahlreichen Preisen  für ihre Bücher ausgezeichnet.

Celik las vor Achtklässlern der Gesamtschule einige prägnante Kapitel aus dem Buch – ohne zuviel darüber zu verraten, wie die spannende Geschichte schließlich endet. Das können die Schülerinnen und Schüler selbst nachlesen, denn der Förderverein hat anlässlich der Lesung gleich einige Bücher der Autorin angeschafft. Die Schule hatte übrigens erst kürzlich die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten.
Nach der Lesung beantwortete die 46-jährige Autorin aus Düsseldorf Schülerfragen und sprach auch sehr offen über ihre persönliche Geschichte. Ob sie denn selbst einmal Kopftuch getragen habe, wollten die Schüler wissen, ob sie religiös sei und wie lange sie für den Roman recherchiert und geschrieben habe. Freimütig erzählte die Schriftstellerin aus Ihrem Leben, den eigenen Begegnungen mit Vorurteilen, der „einheitlichen Wahrnehmung von Kopftuchfrauen“ in der Gesellschaft.

Überhaupt stellte sich Celik sehr offen den neugierigen Schülerfragen: Ob sie schon immer gewusst habe, dass sie Autorin werden wolle? Was sie gegen Schreibblockaden tue und wie sie beim Schreiben vorgehe? Auch wieviel Geld man mit dem Schreiben verdienen könne, wollten die Schüler wissen. Und wie lange man denn brauche, um ein Buch zu schreiben? „Ich brauche meistens einige Monate für ein Buch. Das schwierigste für mich ist es, den Anfang zu finden. Dann gehe ich in ein Café oder eine öffentliche Bücherei und schreibe dort. Wenn ich erst mal im Fluss des Schreibens bin, dann kann ich auch zuhause weiterschreiben. Egal, zu welcher Tageszeit“, verriet die sympathische Schriftstellerin.

Dass ihr das hervorragend gelingt, zeigen die Erfolge: Inzwischen kann Aygen-Sibel Celik auf eine stolze Bilanz von 13 Kinder- und Jugendbüchern blicken. Zu „Seidenhaar“ ist inzwischen auch die Fortsetzung erschienen: „Seidenweg“ handelt von der mittlerweile etwas älteren Sinan, die kurz vor dem Abitur steht und unglücklich verliebt ist. Sie überlegt, zum Studium in die Türkei zu gehen. Die Mediothek der Gesamtschule, von den Schülern „Leselounge“ getauft, ist vor fast drei Jahren mit einem Anfangsbestand von 800 Medien eröffnet worden und seitdem kontinuierlich angewachsen. Sie wird von Eltern und Lehrern ehrenamtlich betreut.

Diesen Pressetext habe ich für den Förderverein der Gesamtschule Lippstadt geschrieben. Hier finden Sie weitere Informationen zu meinen Angeboten an Pressetexten und Pressemitteilungen für Unternehmen und Institutionen.